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Passagen Philosophie: Das Selbst der Verantwortung

Ein Beitrag zum ethischen Verständnis bei C. G. Jung

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  • 166 páginas
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Individuation – ein „subjektiver Integrations- und objektiver Beziehungsvorgang“ – ist das Ziel der Psychoanalyse nach C. G. Jung. Gerhard Burda untersucht diesen Begriff ausgehend von Jungs Überlegungen zur Trinität und wählt damit einen Hintergrund für aufschlussreiche Begegnungen mit Buber, Heidegger und Lévinas, der Lacanschen Psychoanalyse und dem Christentum. Ihre Ethiken liest er als Imaginationen, die von Gott und Mensch, von Mutter und Vater, vom Puer aeternus, vom Heros und anderen Archetypen handeln. Im Zusammenspiel jener ethischen Potentiale sieht er den Ort, an dem der Mensch zu sich selbst findet. In Burdas Darstellung zeigt sich die Individuation als ethisches Geschehen, das einerseits das „Opfer der kindlichen Abhängigkeit“, andererseits das „Opfer der ausschließlichen Selbständigkeit“ verlangt. Das Selbst ist nicht als „mein“ Selbst zu verstehen, folgert der Autor, es vollziehe sich in jenem archetypischen Feld von Verantwortung, in dem nicht nur das Ich und der Andere, sondern die Menschheit insgesamt einbezogen ist, wie es im Symbol des Anthropos dargestellt wird.

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Passagen Philosophie: Das Selbst der Verantwortung, Gerhard Burda

Idioma
Publicado en
1998
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(Tapa blanda),
Estado del libro
Bueno
Precio
18,49 €

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Título
Passagen Philosophie: Das Selbst der Verantwortung
Subtítulo
Ein Beitrag zum ethischen Verständnis bei C. G. Jung
Idioma
Alemán
Publicado en
1998
Formato
Tapa blanda
Páginas
166
ISBN10
3851653033
ISBN13
9783851653038
Serie
Descripción
Individuation – ein „subjektiver Integrations- und objektiver Beziehungsvorgang“ – ist das Ziel der Psychoanalyse nach C. G. Jung. Gerhard Burda untersucht diesen Begriff ausgehend von Jungs Überlegungen zur Trinität und wählt damit einen Hintergrund für aufschlussreiche Begegnungen mit Buber, Heidegger und Lévinas, der Lacanschen Psychoanalyse und dem Christentum. Ihre Ethiken liest er als Imaginationen, die von Gott und Mensch, von Mutter und Vater, vom Puer aeternus, vom Heros und anderen Archetypen handeln. Im Zusammenspiel jener ethischen Potentiale sieht er den Ort, an dem der Mensch zu sich selbst findet. In Burdas Darstellung zeigt sich die Individuation als ethisches Geschehen, das einerseits das „Opfer der kindlichen Abhängigkeit“, andererseits das „Opfer der ausschließlichen Selbständigkeit“ verlangt. Das Selbst ist nicht als „mein“ Selbst zu verstehen, folgert der Autor, es vollziehe sich in jenem archetypischen Feld von Verantwortung, in dem nicht nur das Ich und der Andere, sondern die Menschheit insgesamt einbezogen ist, wie es im Symbol des Anthropos dargestellt wird.