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Narzissmus

Selbstwerdung zwischen Destruktion und Produktivität (Materialien)

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  • 296 páginas
  • 11 horas de lectura

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Narzißmus als Krankheit ist in der klinischen Literatur häufig belegt und bleibt als Schlagwort in der psychologisierenden Gesellschaftsanalyse relevant. Ein narzißtisches Modell der jugendlichen Psyche wird aufgrund theoretischer Probleme und mangelnder empirischer Nachweise abgelehnt, findet jedoch in pädagogischen und journalistischen Überlegungen zur Jugend weiterhin Anwendung. Die Arbeit untersucht die Beiträge des Narzißmus zur psychischen Gesundheit, Selbstwertregulation und dem Wohlbefinden des Selbst. Sie integriert eine ontogenetische Entwicklungsperspektive und beleuchtet den Erklärungswert des Narzißmuskonzepts für die Entstehung von Subjektivität, Objektivität, Ich und Du sowie für Bindung, Trennung, Interaktion und Sozialität. Narzißmus wird als Wendung auf das Selbst verstanden, die Krisen durch Selbstvergewisserung und -stärkung bewältigt. Der Geltungsrahmen des Konzepts erweitert sich vom pathologischen Verständnis zu einem Verstehensmodell für psychische Abläufe in der individuellen Lebensgeschichte. Jugendlicher Narzißmus wird als charakteristisch für diese Lebensphase betrachtet, als Ergebnis spezifischer Anforderungen, die auch in anderen Umbruchphasen und kritischen Lebensereignissen auftreten. Die Arbeit gliedert sich in Einleitung, Mythos und Subjektivität, Entwicklungstheorien, pädagogische Rezeption sowie einen Ausblick auf Narzißmus und Spiel.

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Narzissmus, Hans-Joachim Roth

Idioma
Publicado en
1990
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(Tapa blanda),
Estado del libro
Bueno
Precio
12,49 €

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Título
Narzissmus
Subtítulo
Selbstwerdung zwischen Destruktion und Produktivität (Materialien)
Idioma
Alemán
Editorial
Juventa-Verl.
Publicado en
1990
Formato
Tapa blanda
Páginas
296
ISBN10
3779908212
ISBN13
9783779908210
Serie
Descripción
Narzißmus als Krankheit ist in der klinischen Literatur häufig belegt und bleibt als Schlagwort in der psychologisierenden Gesellschaftsanalyse relevant. Ein narzißtisches Modell der jugendlichen Psyche wird aufgrund theoretischer Probleme und mangelnder empirischer Nachweise abgelehnt, findet jedoch in pädagogischen und journalistischen Überlegungen zur Jugend weiterhin Anwendung. Die Arbeit untersucht die Beiträge des Narzißmus zur psychischen Gesundheit, Selbstwertregulation und dem Wohlbefinden des Selbst. Sie integriert eine ontogenetische Entwicklungsperspektive und beleuchtet den Erklärungswert des Narzißmuskonzepts für die Entstehung von Subjektivität, Objektivität, Ich und Du sowie für Bindung, Trennung, Interaktion und Sozialität. Narzißmus wird als Wendung auf das Selbst verstanden, die Krisen durch Selbstvergewisserung und -stärkung bewältigt. Der Geltungsrahmen des Konzepts erweitert sich vom pathologischen Verständnis zu einem Verstehensmodell für psychische Abläufe in der individuellen Lebensgeschichte. Jugendlicher Narzißmus wird als charakteristisch für diese Lebensphase betrachtet, als Ergebnis spezifischer Anforderungen, die auch in anderen Umbruchphasen und kritischen Lebensereignissen auftreten. Die Arbeit gliedert sich in Einleitung, Mythos und Subjektivität, Entwicklungstheorien, pädagogische Rezeption sowie einen Ausblick auf Narzißmus und Spiel.