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Versenkung ins Äußere

Elemente einer Theorie der Mode

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  • 139 páginas
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Mode hieß zunächst überkommene Sitte, Gepflogenheit, Geschmack und Kleiderordnung eines begrenzten Kulturlebens, während sie inzwischen ihre Begrenzung in Raum und Zeit überschritten hat und auf ein universelles Phänomen hinweist, das von großer philosophischer Tragweite ist. Den Sinnen trauen heißt dann heute so viel wie, die Modeoberflächen ernst nehmen, als das, was sie sind: Designoberflächen, die in sich alles zeigen, was zu zeigen ist, ohne dass dahinter oder darüber etwas sich verbirgt. Ein abgründiger, sich selbst nicht bewusster kollektiver Ausdruck, in dem sich aber zugleich ein Anderes und Fremdes buchstabiert. Ein Ausdrucks- und Darstellungsbedürfnis des Menschen, das unabtrennbar ist von Gesellschaft und „Weltgefühl“: dem psychischen und physischen Zustand, in dem sich der Mensch jeweils der Gesellschaft und dem ganz Anderen gegenüber befindet.

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Versenkung ins Äußere, Stavros Arabatzis

Idioma
Publicado en
2004
Encuadernación
(Tapa blanda),
Estado del libro
Muy Bueno
Precio
16,99 €

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Título
Versenkung ins Äußere
Subtítulo
Elemente einer Theorie der Mode
Idioma
Alemán
Publicado en
2004
Formato
Tapa blanda
Páginas
139
ISBN10
3851656288
ISBN13
9783851656282
Serie
Descripción
Mode hieß zunächst überkommene Sitte, Gepflogenheit, Geschmack und Kleiderordnung eines begrenzten Kulturlebens, während sie inzwischen ihre Begrenzung in Raum und Zeit überschritten hat und auf ein universelles Phänomen hinweist, das von großer philosophischer Tragweite ist. Den Sinnen trauen heißt dann heute so viel wie, die Modeoberflächen ernst nehmen, als das, was sie sind: Designoberflächen, die in sich alles zeigen, was zu zeigen ist, ohne dass dahinter oder darüber etwas sich verbirgt. Ein abgründiger, sich selbst nicht bewusster kollektiver Ausdruck, in dem sich aber zugleich ein Anderes und Fremdes buchstabiert. Ein Ausdrucks- und Darstellungsbedürfnis des Menschen, das unabtrennbar ist von Gesellschaft und „Weltgefühl“: dem psychischen und physischen Zustand, in dem sich der Mensch jeweils der Gesellschaft und dem ganz Anderen gegenüber befindet.