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Mensch-Tier-Wesen

Zur ethischen Problematik von Hybriden, Chimären, Parthenoten

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  • 342 páginas
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In England wurde das erste Mensch-Tier-Wesen hergestellt, indem der Zellkern einer menschlichen Zelle in die entkernte Eizelle einer Kuh implantiert wurde. Dieses geklonte Hybrid lebte drei Tage und überschreitet damit erstmals die Speziesgrenze zwischen Mensch und Tier. Es besteht die Möglichkeit, tierische Eizellen mit menschlichem Samen oder umgekehrt zu befruchten, um embryonale Stammzellen zu gewinnen. Neben diesen Hybriden existieren auch Chimären, die Zellen eines anderen Lebewesens in sich tragen. Beispielsweise können Schafembryonen mit menschlichen Zellen implantiert werden, was dazu führt, dass die geborenen Schafe menschliche Zellen enthalten. Auch die Implantation menschlicher Gehirnzellen in Affenembryonen wirft Fragen auf: Können diese Affen dadurch intelligenter werden und möglicherweise für militärische Zwecke eingesetzt werden? Zudem wurden Hühnern Zellen von Wachteln implantiert, was zu einer Übernahme der Bewegungen der Wachteln führte. Da Embryonen noch kein Immunsystem besitzen, funktioniert die Zellimplantation besonders gut. Die Zukunft wirft viele Fragen auf: Werden Tiere menschliche Organe tragen? Können Affen durch Zelltransplantation zu Soldaten ausgebildet werden? Wie viel Mensch verträgt das Tier und umgekehrt? Matthias Beck, als Mediziner und Theologe, analysiert die ethischen Probleme in diesem komplexen Fachbereich, der an Grenzen stößt.

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Mensch-Tier-Wesen, Matthias Beck

Idioma
Publicado en
2009
Encuadernación
(Tapa blanda)
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Título
Mensch-Tier-Wesen
Subtítulo
Zur ethischen Problematik von Hybriden, Chimären, Parthenoten
Idioma
Alemán
Editorial
Schöningh
Publicado en
2009
Formato
Tapa blanda
Páginas
342
ISBN10
3506766678
ISBN13
9783506766670
Serie
Descripción
In England wurde das erste Mensch-Tier-Wesen hergestellt, indem der Zellkern einer menschlichen Zelle in die entkernte Eizelle einer Kuh implantiert wurde. Dieses geklonte Hybrid lebte drei Tage und überschreitet damit erstmals die Speziesgrenze zwischen Mensch und Tier. Es besteht die Möglichkeit, tierische Eizellen mit menschlichem Samen oder umgekehrt zu befruchten, um embryonale Stammzellen zu gewinnen. Neben diesen Hybriden existieren auch Chimären, die Zellen eines anderen Lebewesens in sich tragen. Beispielsweise können Schafembryonen mit menschlichen Zellen implantiert werden, was dazu führt, dass die geborenen Schafe menschliche Zellen enthalten. Auch die Implantation menschlicher Gehirnzellen in Affenembryonen wirft Fragen auf: Können diese Affen dadurch intelligenter werden und möglicherweise für militärische Zwecke eingesetzt werden? Zudem wurden Hühnern Zellen von Wachteln implantiert, was zu einer Übernahme der Bewegungen der Wachteln führte. Da Embryonen noch kein Immunsystem besitzen, funktioniert die Zellimplantation besonders gut. Die Zukunft wirft viele Fragen auf: Werden Tiere menschliche Organe tragen? Können Affen durch Zelltransplantation zu Soldaten ausgebildet werden? Wie viel Mensch verträgt das Tier und umgekehrt? Matthias Beck, als Mediziner und Theologe, analysiert die ethischen Probleme in diesem komplexen Fachbereich, der an Grenzen stößt.