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Hollywood greift an!

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  • 184 páginas
  • 7 horas de lectura

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Ein Film ist oft mehr als ein Film. Anhand der Traumfabrik Hollywood wird die Instrumentalisierung des Mediums Film für politische Zwecke deutlich. Der Autor untersucht die Geschichte des Kinos und die Rolle von US-Kriegsfilmen in der politischen Agenda. Bereits im Ersten Weltkrieg wurden Hollywood-Filme genutzt, um die Bevölkerung auf den Krieg einzustimmen und die staatliche Sichtweise zu verbreiten. Diese Praxis setzte sich im Zweiten Weltkrieg fort, wo der Film „Sergeant York“ mit Gary Cooper Stimmung für den Krieg machte. Nach dem Krieg trat die Sowjetunion als neuer „virtueller“ Feind auf und beeinflusste die Kinopolitik. Neben der Stimmungsmache waren auch Rechtfertigung und Revisionismus zentrale Themen der Hollywood-Politik. Ein Beispiel ist der Kassenschlager „Top Gun“, der eine neue Perspektive auf den Vietnamkrieg vermittelte. Nach den Anschlägen vom 11. September folgte eine Flut von Kriegsfilmen mit oft einseitigen Botschaften. Vor dem Hintergrund der Dominanz Hollywoods im internationalen Filmgeschäft beleuchtet der Autor auch den Abstieg des deutschen Films und schließt mit einem Appell für ein deutsches Kino.

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Hollywood greift an!, Stefan Hug

Idioma
Publicado en
2009
Encuadernación
(Tapa dura),
Estado del libro
Bueno
Precio
5,99 €

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Título
Hollywood greift an!
Idioma
Alemán
Autores
Stefan Hug
Editorial
Ares-Verlag
Publicado en
2009
Formato
Tapa dura
Páginas
184
ISBN10
3902475684
ISBN13
9783902475688
Serie
Descripción
Ein Film ist oft mehr als ein Film. Anhand der Traumfabrik Hollywood wird die Instrumentalisierung des Mediums Film für politische Zwecke deutlich. Der Autor untersucht die Geschichte des Kinos und die Rolle von US-Kriegsfilmen in der politischen Agenda. Bereits im Ersten Weltkrieg wurden Hollywood-Filme genutzt, um die Bevölkerung auf den Krieg einzustimmen und die staatliche Sichtweise zu verbreiten. Diese Praxis setzte sich im Zweiten Weltkrieg fort, wo der Film „Sergeant York“ mit Gary Cooper Stimmung für den Krieg machte. Nach dem Krieg trat die Sowjetunion als neuer „virtueller“ Feind auf und beeinflusste die Kinopolitik. Neben der Stimmungsmache waren auch Rechtfertigung und Revisionismus zentrale Themen der Hollywood-Politik. Ein Beispiel ist der Kassenschlager „Top Gun“, der eine neue Perspektive auf den Vietnamkrieg vermittelte. Nach den Anschlägen vom 11. September folgte eine Flut von Kriegsfilmen mit oft einseitigen Botschaften. Vor dem Hintergrund der Dominanz Hollywoods im internationalen Filmgeschäft beleuchtet der Autor auch den Abstieg des deutschen Films und schließt mit einem Appell für ein deutsches Kino.