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Schriften der Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen: Juden als Darmstädter Bürger

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Juden waren ein fester Bestandteil der Darmstädter Gesellschaft, beginnend als geduldete Minderheit im Mittelalter und als Hoffaktoren der Landgrafen in der frühen Neuzeit. Mit der bürgerlichen Gleichstellung im 19. Jahrhundert traten jüdische Geschäftsleute, Juristen, Mediziner, Wissenschaftler und Künstler in den bürgerlichen Mittelstand ein und bereicherten das städtische Leben. Sie wurden in das Gemeindeparlament und den großherzoglich-hessischen Landtag gewählt. Gleichzeitig breitete sich der Antisemitismus aus, was zur Ausgrenzung, Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bürger unter dem NS-Regime führte. Heute wird dieser Epoche durch vielfältige Erinnerungsarbeit Rechnung getragen. Die neu gegründete Jüdische Gemeinde nach 1945/46 hat einen festen Platz im städtischen Leben. Die neu gestaltete und erweiterte Neuausgabe eines Standardwerks beleuchtet die jüdische Geschichte in Darmstadt vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Biographische Essays stellen rund 50 historische Persönlichkeiten aus verschiedenen Bereichen vor. Eine umfassende Liste von Opfern der Verfolgungen 1938–1945 umfasst nahezu 600 Personen. Über 200 Abbildungen illustrieren das jüdische Leben in Darmstadt und zentrale Dokumente der deutsch-jüdischen Geschichte. Ein umfangreicher Personen- und Ortsindex erschließt den Inhalt und reflektiert die weitreichende Ausstrahlung der jüdischen Gemeinschaft.

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Schriften der Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen: Juden als Darmstädter Bürger, J. Friedrich Battenberg, Peter Engels, Thomas Lange

Idioma
Publicado en
2019
Encuadernación
(Tapa dura),
Estado del libro
Muy Bueno
Precio
19,99 €

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Título
Schriften der Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen: Juden als Darmstädter Bürger
Idioma
Alemán
Formato
Tapa dura
Páginas
527
ISBN10
392143436X
ISBN13
9783921434369
Serie
Descripción
Juden waren ein fester Bestandteil der Darmstädter Gesellschaft, beginnend als geduldete Minderheit im Mittelalter und als Hoffaktoren der Landgrafen in der frühen Neuzeit. Mit der bürgerlichen Gleichstellung im 19. Jahrhundert traten jüdische Geschäftsleute, Juristen, Mediziner, Wissenschaftler und Künstler in den bürgerlichen Mittelstand ein und bereicherten das städtische Leben. Sie wurden in das Gemeindeparlament und den großherzoglich-hessischen Landtag gewählt. Gleichzeitig breitete sich der Antisemitismus aus, was zur Ausgrenzung, Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bürger unter dem NS-Regime führte. Heute wird dieser Epoche durch vielfältige Erinnerungsarbeit Rechnung getragen. Die neu gegründete Jüdische Gemeinde nach 1945/46 hat einen festen Platz im städtischen Leben. Die neu gestaltete und erweiterte Neuausgabe eines Standardwerks beleuchtet die jüdische Geschichte in Darmstadt vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Biographische Essays stellen rund 50 historische Persönlichkeiten aus verschiedenen Bereichen vor. Eine umfassende Liste von Opfern der Verfolgungen 1938–1945 umfasst nahezu 600 Personen. Über 200 Abbildungen illustrieren das jüdische Leben in Darmstadt und zentrale Dokumente der deutsch-jüdischen Geschichte. Ein umfangreicher Personen- und Ortsindex erschließt den Inhalt und reflektiert die weitreichende Ausstrahlung der jüdischen Gemeinschaft.