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Einsam wie Franz Kafka

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Dieses Buch untersucht die Erfahrungen von Franz Kafka und die Sprache, die diese Erfahrungen prägt, sowie die unermüdliche Lektüre seiner Texte. Es ist das Resultat einer jahrelangen Auseinandersetzung mit Kafkas Werk und Lebensgeschichte, geprägt von unbestechlicher Aufmerksamkeit. In sieben Kapiteln beleuchtet Marthe Robert die komplexen Wechselbeziehungen zwischen Kafkas Lebenswelt und den Sätzen, die er schuf, um sich gegen diese zu wehren. Der Autor kämpft verzweifelt um das letzte Wort in der Auseinandersetzung zwischen Imagination und Realität. Die Erzählung umfasst Prags verdeckte und offene Rivalitäten zwischen Tschechen und Deutschen, die widersprüchlichen kulturellen Traditionen der Stadt, sowie das Spannungsfeld von Nationalismus und Kosmopolitismus. Auch die gebrochene jüdische Identität und der militante Antisemitismus, sowie die politischen und gesellschaftlichen Krisen des frühen 20. Jahrhunderts bilden den Erfahrungsrahmen, in dem Kafka agierte und seine Autorschaft entwickelte. Diese Themen sind in seinen Figuren, ihren Ängsten und Tagträumen, sowie in seinen Briefen und Tagebüchern präsent. Marthe Robert verfolgt die Entstehungsbedingungen und Triebkräfte dieser einzigartigen literarischen Transformation des Gewöhnlichen in das Unbekannte und Befremdliche in Kafkas Prosa.

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Einsam wie Franz Kafka, Marthe Robert

Idioma
Publicado en
1985
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(Tapa dura)
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4,2
Muy bueno
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Título
Einsam wie Franz Kafka
Idioma
Alemán
Editorial
S. Fischer
Publicado en
1985
Formato
Tapa dura
Páginas
232
ISBN10
3100660404
ISBN13
9783100660404
Serie
Primera publicación
1968
Título original
Seul, comme Franz Kafka
Calificación
4,15 de 5
Descripción
Dieses Buch untersucht die Erfahrungen von Franz Kafka und die Sprache, die diese Erfahrungen prägt, sowie die unermüdliche Lektüre seiner Texte. Es ist das Resultat einer jahrelangen Auseinandersetzung mit Kafkas Werk und Lebensgeschichte, geprägt von unbestechlicher Aufmerksamkeit. In sieben Kapiteln beleuchtet Marthe Robert die komplexen Wechselbeziehungen zwischen Kafkas Lebenswelt und den Sätzen, die er schuf, um sich gegen diese zu wehren. Der Autor kämpft verzweifelt um das letzte Wort in der Auseinandersetzung zwischen Imagination und Realität. Die Erzählung umfasst Prags verdeckte und offene Rivalitäten zwischen Tschechen und Deutschen, die widersprüchlichen kulturellen Traditionen der Stadt, sowie das Spannungsfeld von Nationalismus und Kosmopolitismus. Auch die gebrochene jüdische Identität und der militante Antisemitismus, sowie die politischen und gesellschaftlichen Krisen des frühen 20. Jahrhunderts bilden den Erfahrungsrahmen, in dem Kafka agierte und seine Autorschaft entwickelte. Diese Themen sind in seinen Figuren, ihren Ängsten und Tagträumen, sowie in seinen Briefen und Tagebüchern präsent. Marthe Robert verfolgt die Entstehungsbedingungen und Triebkräfte dieser einzigartigen literarischen Transformation des Gewöhnlichen in das Unbekannte und Befremdliche in Kafkas Prosa.