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Taylor hielt den Atmen an. Was war das? Es war kein Geräusch, das er aus seinem Zimmer kannte. Er richtete sich vorsichtig auf und blickte sich in seinem Zimmer um. Da war nichts. Aber dann hörte er eine kleine, helle Stimme, ganz nah: »Taylor …« Taylor erschrak. »Wer war das?«, flüsterte er. Die Stimme antwortete sanft: »Keine Angst, schau mal hoch. Ich bin hier – am Fenster.« Taylor hob den Blick – und traute seinen Augen kaum. Über seinem Schreibtisch, schwebend, knapp unter der Decke, war ein kleines Wesen. Ein rundliches Gespenst vielleicht? Oder ein winziges Licht mit Augen und einem witzigen Haarschopf? »Hallo«, sagte es freundlich. »Ich bin das kleine Hirngespinst.« Taylor rieb sich die Augen. »Ich … ich träume. Ich bin verrückt geworden«, flüsterte er. »Ich bilde mir das nur ein.« Das kleine Hirngespinst lachte leise und schwebte näher – direkt auf sein Knie. »Nein, Taylor, du bist nicht verrückt. Im Gegenteil. Du bist einer der wenigen Menschen, die noch mit dem Herzen sehen können. Deswegen bin ich bei dir.«
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Das kleine Hirngespinst, Maya Mierella
- Idioma
- Publicado en
- 2026
- Encuadernación
- (Tapa blanda)
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- Título
- Das kleine Hirngespinst
- Idioma
- Alemán
- Autores
- Maya Mierella
- Editorial
- Fischer Karin
- Publicado en
- 2026
- Formato
- Tapa blanda
- Páginas
- 88
- ISBN13
- 9783842250536
- Serie
- Etiquetas
- Descripción
- Taylor hielt den Atmen an. Was war das? Es war kein Geräusch, das er aus seinem Zimmer kannte. Er richtete sich vorsichtig auf und blickte sich in seinem Zimmer um. Da war nichts. Aber dann hörte er eine kleine, helle Stimme, ganz nah: »Taylor …« Taylor erschrak. »Wer war das?«, flüsterte er. Die Stimme antwortete sanft: »Keine Angst, schau mal hoch. Ich bin hier – am Fenster.« Taylor hob den Blick – und traute seinen Augen kaum. Über seinem Schreibtisch, schwebend, knapp unter der Decke, war ein kleines Wesen. Ein rundliches Gespenst vielleicht? Oder ein winziges Licht mit Augen und einem witzigen Haarschopf? »Hallo«, sagte es freundlich. »Ich bin das kleine Hirngespinst.« Taylor rieb sich die Augen. »Ich … ich träume. Ich bin verrückt geworden«, flüsterte er. »Ich bilde mir das nur ein.« Das kleine Hirngespinst lachte leise und schwebte näher – direkt auf sein Knie. »Nein, Taylor, du bist nicht verrückt. Im Gegenteil. Du bist einer der wenigen Menschen, die noch mit dem Herzen sehen können. Deswegen bin ich bei dir.«