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Edvard Munch

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Vincent van Gogh sagt in seiner Spätzeit: „Nur vor der Staffelei beim Malen fühle ich ein wenig Leben.“ Nicht nur bei ihm, sondern bei einer großen Zahl von Ausdruckskünstlern kann man das Werk schwer vom Leben trennen. Oftmals resultiert expressive Malerei aus bedrückenden, tragischen Biographien, dient als Ventil, ist Sublimation: Bei Edvard Munch heißt es: „Malen ist für mich eine Krankheit, ein Rausch. Eine Krankheit, die ich nicht loswerden will, ein Rausch, den ich brauche“. Munch ist sich bewußt, daß sein Werk in hohem Maße von seiner physisch und psychisch labilen Verfassung abhängig ist, und er bekennt sich ausdrücklich dazu: „Diese Schwächen, die ich beibehalten werde, sind ein Teil meiner selbst. Ich möchte meine Krankheit nicht ablehnen, denn meine Kunst schuldet ihr viel“.

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Edvard Munch, Matthias Arnold

Idioma
Publicado en
1986
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(Tapa blanda)
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Título
Edvard Munch
Idioma
Alemán
Editorial
Rowohlt
Publicado en
1986
Formato
Tapa blanda
Páginas
156
ISBN10
3499503514
ISBN13
9783499503511
Serie
Calificación
3,75 de 5
Descripción
Vincent van Gogh sagt in seiner Spätzeit: „Nur vor der Staffelei beim Malen fühle ich ein wenig Leben.“ Nicht nur bei ihm, sondern bei einer großen Zahl von Ausdruckskünstlern kann man das Werk schwer vom Leben trennen. Oftmals resultiert expressive Malerei aus bedrückenden, tragischen Biographien, dient als Ventil, ist Sublimation: Bei Edvard Munch heißt es: „Malen ist für mich eine Krankheit, ein Rausch. Eine Krankheit, die ich nicht loswerden will, ein Rausch, den ich brauche“. Munch ist sich bewußt, daß sein Werk in hohem Maße von seiner physisch und psychisch labilen Verfassung abhängig ist, und er bekennt sich ausdrücklich dazu: „Diese Schwächen, die ich beibehalten werde, sind ein Teil meiner selbst. Ich möchte meine Krankheit nicht ablehnen, denn meine Kunst schuldet ihr viel“.