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Roswitha Hofmann

    Europäische Hochschulschriften - 22/431: Die Konstruktion von Differenz im Diskurs zur «Wissensgesellschaft»
    Diversität und Diversitätsmanagement
    • In der betriebswirtschaftlichen Forschung und Ausbildung hat die Auseinandersetzung mit Diversität und Diversitätsmanagement in den letzten Jahren, nicht zuletzt aufgrund zahlreicher gesellschaftspolitischer Treiberfaktoren (demographische Veränderungen, Antidiskriminierungspolitik der EU-Staaten, gesetzliche Bestimmungen, etc.) stark an Bedeutung gewonnen. EntscheidungsträgerInnen erkennen dadurch zunehmend die Notwendigkeit sich mit Diversitätsphänomenen auseinanderzusetzen, um im konkreten organisationalen Kontext einen entsprechenden professionellen Umgang zu entwickeln. In diesem Sinne bietet das Buch das dafür notwendige Grundlagen- und Überblickswissen für Studierende, PraktikerInnen und ForscherInnen, die ins Thema einsteigen wollen.

      Diversität und Diversitätsmanagement
      3,0
    • Europäische Hochschulschriften - 22/431: Die Konstruktion von Differenz im Diskurs zur «Wissensgesellschaft»

      Eine Analyse des institutionellen Diskurses der Europäischen Union am Beispiel ...

      • 184 páginas
      • 7 horas de lectura

      Angesichts zunehmender sozialer Ausgrenzung in Europa stellt die Autorin die Frage, inwiefern das Leitbild der «Wissensgesellschaft» – wie häufig behauptet – dieser gesellschaftlichen Tendenz entgegenwirken kann. Ausgehend von postmodernen Differenztheorien spürt sie beispielhaft der diskursiven Etablierung und Positionierung der Diversitätskategorie «Älterer» im institutionellen EU-Diskurs zur «Wissensgesellschaft» nach. Die dafür vorgenommene Diskursanalyse zeigt, wie über Problem- und Lösungsnarrationen Identitäts- und normalisierendes Orientierungswissen in Bezug auf «Ältere» etabliert wird. Die Analyse macht deutlich, dass es dem EU-Diskurs zur «Wissensgesellschaft» an multiplen Perspektiven mangelt und zudem Anschlüsse an die europäischen Antidiskriminierungs- und Nachhaltigkeitsdiskurse völlig fehlen. Ziel des Buches ist es, gegenüber gesellschaftlichen Leitbilddiskursen wie der «Wissensgesellschaft» ein stärkeres kritisches Diskursbewusstsein anzuregen, um deren gesellschaftsgestaltenden Bedeutung gerecht zu werden.

      Europäische Hochschulschriften - 22/431: Die Konstruktion von Differenz im Diskurs zur «Wissensgesellschaft»