Bookbot

Europäische Hochschulschriften - 22/431: Die Konstruktion von Differenz im Diskurs zur «Wissensgesellschaft»

Eine Analyse des institutionellen Diskurses der Europäischen Union am Beispiel ...

Parámetros

  • 184 páginas
  • 7 horas de lectura

Más información sobre el libro

Angesichts zunehmender sozialer Ausgrenzung in Europa stellt die Autorin die Frage, inwiefern das Leitbild der «Wissensgesellschaft» – wie häufig behauptet – dieser gesellschaftlichen Tendenz entgegenwirken kann. Ausgehend von postmodernen Differenztheorien spürt sie beispielhaft der diskursiven Etablierung und Positionierung der Diversitätskategorie «Älterer» im institutionellen EU-Diskurs zur «Wissensgesellschaft» nach. Die dafür vorgenommene Diskursanalyse zeigt, wie über Problem- und Lösungsnarrationen Identitäts- und normalisierendes Orientierungswissen in Bezug auf «Ältere» etabliert wird. Die Analyse macht deutlich, dass es dem EU-Diskurs zur «Wissensgesellschaft» an multiplen Perspektiven mangelt und zudem Anschlüsse an die europäischen Antidiskriminierungs- und Nachhaltigkeitsdiskurse völlig fehlen. Ziel des Buches ist es, gegenüber gesellschaftlichen Leitbilddiskursen wie der «Wissensgesellschaft» ein stärkeres kritisches Diskursbewusstsein anzuregen, um deren gesellschaftsgestaltenden Bedeutung gerecht zu werden.

Compra de libros

Europäische Hochschulschriften - 22/431: Die Konstruktion von Differenz im Diskurs zur «Wissensgesellschaft», Roswitha Hofmann

Idioma
Publicado en
2009
Encuadernación
(Tapa blanda),
Estado del libro
Dañado
Precio
56,54 €

Métodos de pago

Nadie lo ha calificado todavía.Añadir reseña

Título
Europäische Hochschulschriften - 22/431: Die Konstruktion von Differenz im Diskurs zur «Wissensgesellschaft»
Subtítulo
Eine Analyse des institutionellen Diskurses der Europäischen Union am Beispiel ...
Idioma
Alemán
Editorial
Peter Lang
Publicado en
2009
Formato
Tapa blanda
Páginas
184
ISBN10
363159285X
ISBN13
9783631592854
Serie
Descripción
Angesichts zunehmender sozialer Ausgrenzung in Europa stellt die Autorin die Frage, inwiefern das Leitbild der «Wissensgesellschaft» – wie häufig behauptet – dieser gesellschaftlichen Tendenz entgegenwirken kann. Ausgehend von postmodernen Differenztheorien spürt sie beispielhaft der diskursiven Etablierung und Positionierung der Diversitätskategorie «Älterer» im institutionellen EU-Diskurs zur «Wissensgesellschaft» nach. Die dafür vorgenommene Diskursanalyse zeigt, wie über Problem- und Lösungsnarrationen Identitäts- und normalisierendes Orientierungswissen in Bezug auf «Ältere» etabliert wird. Die Analyse macht deutlich, dass es dem EU-Diskurs zur «Wissensgesellschaft» an multiplen Perspektiven mangelt und zudem Anschlüsse an die europäischen Antidiskriminierungs- und Nachhaltigkeitsdiskurse völlig fehlen. Ziel des Buches ist es, gegenüber gesellschaftlichen Leitbilddiskursen wie der «Wissensgesellschaft» ein stärkeres kritisches Diskursbewusstsein anzuregen, um deren gesellschaftsgestaltenden Bedeutung gerecht zu werden.