Über 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs verlieren die Gräueltaten des Holocaust für die Schülergenerationen von heute an Bedeutung. Es wird zunehmend schwieriger für junge Menschen, einen Zusammenhang zu der eigenen Lebenswelt herzustellen. Wie dieser Band zeigt, sind Werke der Kinder- und Jugendliteratur ein geeignetes Gegenmittel gegen das Vergessen. Die hier behandelten Titel, das „Tagebuch der Anne Frank“, „Ich bin ein Stern“ von Inge Auerbacher und Uri Orlevs „Lauf, Junge, lauf“, erzählen den Holocaust aus der Perspektive von Kindern und jungen Erwachsenen. Die Protagonisten bieten eine Identifikationsfläche für die Schüler und helfen ihnen, den Holocaust bereits in jungem Alter zu verstehen. Doch wie lässt sich der Holocaust für die Schule didaktisch aufbereiten? Wie sähen geeignete Unterrichtskonzepte aus? Der Band zeigt beispielhaft, wie eine didaktische Umsetzung dieses sensiblen Themas gelingen kann.
Julia Bleffert Orden de los libros






- 2016
- 2014
Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Sachunterricht, Heimatkunde (Grundschulpadagogik), Note: 1.0, Studienseminar fur Lehramter an Schulen Hagen, Sprache: Deutsch, Abstract: Wasser ist nicht nur unser wichtigstes Lebensmittel, es wird vor allem neben der hauslichen Nutzung auch fur Landwirtschaft und Industrie genutzt. Die Verscharfung der Wasserknappheit hangt von vielfaltigen Faktoren ab. Neben der naturlichen Verteilung nutzbarer Wasserressourcen, der wachsenden Weltbevolkerung, Verstadterung und des Klimawandels nimmt vor allem der Wasserbedarf zur Gewinnung von Nahrung und Konsumgutern rasant zu. Im Vergleich zu anderen Industriestaaten ist der direkte Wasserverbrauch in Deutschland (ca. 130 Litern pro Tag) relativ gering. Das Wasser fur die Produktion von Waren (indirekt) wird hier jedoch nicht berucksichtigt. Dieses Wasser nennt man auch virtuelles Wasser. Dieser Prufungsentwurf erortert eine praktische Umsetzung des Themas "Virtuelles Wasser" und zeigt am Beispiel einer Unterrichtsreihe, wie das Theme nachhaltig in der Grundschule eingesetzt werden kann. Es kann ein Einblick in eine offene und handlungsorientierte Unterrichtsreihe zum Thema Virtuelles Wasser' gewonnen werden. Im Sinne der Bildung fur nachhaltige Entwicklung sollen die Schulerinnen und Schuler die Einsparung von virtuellem Wasser erproben - nur so kann ein verantwortungsvoller Umgang mit naturlichen Ressourcen vermittelt werden.
- 2012
Neue Medien im Deutschunterricht: Förderung der Lesemotivation von Jungen
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Die Masterarbeit untersucht die Auswirkungen geschlechtsspezifischer Unterschiede auf die Lesemotivation von Jungen im Deutschunterricht der Primarstufe, insbesondere im Kontext der PISA- und IGLU-Studien. Sie beleuchtet die prekären Leistungen deutscher Schüler im internationalen Vergleich und identifiziert Jungen als neue Bildungsverlierer. Die Arbeit analysiert, wie ein gendergerechter Medieneinsatz, insbesondere durch die Nutzung neuer Medien, dazu beitragen kann, die Lesekompetenz und Motivation von Jungen zu steigern. Ziel ist es, mögliche Ansätze zur Verbesserung der Bildungsungleichheiten zu erarbeiten.
- 2012
Ein Diskurs über die defizitären Leistungen von Schülerinnen und Schülern wurde durch die großen Schulleistungsstudien PISA und IGLU angestoßen, der bis heute anhält. Deutschland schnitt in diesen Erhebungen, insbesondere in Naturwissenschaften und Lesen, unter den Erwartungen ab. Trotz Verbesserungen nach dem „PISA-Schock“ kristallisierte sich eine neue Risikogruppe heraus, vornehmlich bestehend aus Jungen, die als Bildungsverlierer gelten. Während Mädchen von der Abnahme geschlechtsspezifischer Ungleichheiten profitierten, fielen Jungen zunehmend hinter ihren Altersgenossinnen zurück. Diese Tendenzen zeigen sich bereits in der Grundschule. Aktuelle Erklärungsansätze betonen den Zusammenhang zwischen Motivation und Lesekompetenz. Jungen zeigen zudem eine starke Affinität zu neuen Medien, die zur Förderung der Lesemotivation genutzt werden könnte. Das Buch untersucht, ob ein gendergerechter Medieneinsatz im Deutschunterricht der Primarstufe zur Lesemotivation von Jungen beitragen kann. Zunächst wird geprüft, wie gesellschaftliche Geschlechtserwartungen und Fähigkeitszuschreibungen das Rollenbild von Jungen prägen und deren Lesesozialisation beeinflussen. Anschließend werden der Kompetenz- und Motivationsbegriff definiert sowie die Ergebnisse der Leseforschung und die Lesepräferenzen von Jungen und Mädchen kritisch bewertet. Der erste Teil schließt mit einer Gegenüberstellung kontroverser Meinungen zu Jungen als Bildungsverlier
- 2012
Kaum eine andere Materie beschäftigt die deutsche Gesellschaft so intensiv wie die Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes unter Adolf Hitler. Aufklärung und Diskussion sind notwendig, um diese einschneidenden Ereignisse nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Die Schule spielt eine zentrale Rolle bei der Vermittlung demokratischer Werte. Während das Thema Drittes Reich im Unterricht behandelt wird, bleibt der Holocaust in der Primarstufe oft unerwähnt. Dies wird häufig auf die vermeintlich unzureichenden kognitiven Fähigkeiten von Grundschülern und die Herausforderungen kindgerechter Didaktik zurückgeführt. Zudem wird die Verwendung von Kinder- und Jugendliteratur (KJL) hinsichtlich ihrer Angemessenheit und Adaptierbarkeit kontrovers diskutiert. Dennoch ist die Thematisierung des Holocaust in der Grundschule kein Tabu. In diesem Fachbuch wird untersucht, wie eine angemessene Holocausterziehung in der Grundschule dazu beitragen kann, Kindern gerechtsbewusste, demokratische und vorurteilsfreie Verhaltensweisen zu vermitteln. Dabei wird das Kinder- und Jugendbuch „Ich bin ein Stern“ von Inge Auerbacher hinsichtlich seiner didaktischen Aufbereitung und Verwendungsmöglichkeiten in der Grundschule analysiert.