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Wolfgang Koeppen

    June 23, 1906 – March 15, 1996

    Wolfgang Koeppen se erige como uno de los autores alemanes más significativos de la posguerra. Sus obras se distinguen por técnicas literarias modernas, como el flujo de conciencia, y ahondan profundamente en temas de identidad y sociedad en el período de posguerra. El estilo distintivo de Koeppen captura las complejidades de la experiencia humana, y su importancia literaria es reconocida por su impacto en la literatura alemana.

    Wolfgang Koeppen
    Eine unglückliche Liebe
    Deutsche Märchen
    Amerikafahrt
    Nach Russland und Anderswohin
    Palomas en la hierba
    Anotaciones de Jakob Littner desde un agujero bajo tierra
    • Las Anotaciones de Jakob Littner desde un agujero bajo tierra narran el terrible infortunio de Jakob Littner, un comerciante judío de Múnich, desde la noche de 1938 en que lo detienen en su casa para ser deportado a Polonia, hasta su liberación en 1944 de un sótano donde le había escondido, previo pago, un noble arruinado, en la localidad polaca de Zbaraz.

      Anotaciones de Jakob Littner desde un agujero bajo tierra
      3,9
    • Wolfgang Koeppen alcanzó la celebridad con sus tres novelas Palomas en la hierba, El invernadero y Muerte en Roma, todas ellas escritas en los años cincuenta. Palomas en la hierba fue escrita poco después de la reforma monetaria, «cuando empezó el milagro económico en la parte occidental de Alemania». Koeppen hace una descripción descarnada de una sociedad abrumada por los rastros de la guerra, una sociedad que analiza en términos políticos en El invernadero, en busca de los residuos de aquellas ideologías y comportamientos que llevaron al fascismo y a la guerra. Muerte en Roma es la historia de un puñado de personas que coincide en esta ciudad después de la Segunda Guerra Mundial. Es en Roma donde el pasado sale a la luz y se enreda con el presente. La crudeza con que Koeppen trata en estas tres novelas temas considerados tabú y su crítica social feroz del clima en Alemania después de la guerra provocó en aquella época críticas muy distintas.

      Palomas en la hierba
      3,2
    • Die "unglückliche Liebe", der dieser Roman seinen Titel verdankt, resultiert aus der leidenschaftlichen, quälerischen Beziehung eines jungen Mannes zu einer Schauspielerin und Kabarettistin. Friedrich liebt Sibylle. Aber seine Liebe wird nicht so erwidert wie von ihm erhofft. Er reist ihr nach, tut alles, um von ihr erhört zu werden, doch vergeblich: Der versäumte erste Kuß vollzieht sich später bei der Trennung in Venedig: "Sie wußten, daß sich nichts geändert hatte und daß die Wand aus dünnstem Glas, durchsichtig wie die Luft und vielleicht noch schärfer die Erscheinung des anderen wiedergebend, zwischen ihnen bestehen blieb." Entsagend finden sich Friedrich und Sibylle mit jener "Wand" ab, die sie zwischen sich sehen: "Es war dies eine Grenze, die sie nun respektierten." So ist Eine unglückliche Liebe letztlich ein Buch der Resignation, eine Buch der hoffnungslosen Vereinsamung des Individuums, der tragischen Vereinzelung des Menschen.

      Eine unglückliche Liebe
      4,0
    • Der Text beschreibt eine melancholische Reise durch verschiedene Themen wie Verlobung, Einsamkeit, Anarchie und Thanatologie, mit Bezug auf Orte und Emotionen, die in einem romantischen Café zusammenfließen.

      Romanisches Café. Erzählende Prosa
      3,0
    • Halte mich in gutem Angedenken auf meinem Phantasieroß - so schrieb Wolfgang Koeppen in seinem letzten Brief an seinen Verleger Siegfried Unseld. Damit kennzeichnete er die sein Schreiben prägende Lebenshaltung: Ihn lockten die Flügel des Ikarus und der Zauberteppich des Märchens. Zugleich wies er damit die Legende vom verstummten Erzähler zurück. Der erste Band erzählender Prosa aus dem Nachlaß mit bisher 170 unveröffentlichten Texten widerlegt diese Legende eindrucksvoll und zeigt die durch die Jahrzehnte ungebrochene Fabulierfähigkeit dieses Autors. Die Sichtung des Nachlasses des 1996 Verstorbenen hat ergeben, daß Koeppen, auch wenn er wenig publizierte, sehr vieles, sehr Gelungenes geschrieben hat. Seine Arbeitsweise erklärt, warum er sich selten zur Publikation entschloß: Seine Erzählungen schrieb er wieder und wieder um, sie waren für ihn nie fertig, er besaß ein ständiges Verfeinerungsbedürfnis. In sieben Teile hat der Herausgeber die Prosa Wolfgang Koeppens unterteilt: Sie beginnt mit frühen Versuchen aus dem Jahre 1923 und endet mit der letzten veröffentlichten Erzählung Koeppens: Im Hochsitz.

      Auf dem Phantasieross
      3,5
    • Wolfgang Koeppen, geboren am 23. Juni 1906 in Greifswald und gestorben am 15. März 1996 in München, verbrachte seine Kindheit in Ortelsburg (Ostpreußen) und kehrte 1919 nach Greifswald zurück. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wechselte er von der Gymnasial- zur Mittelschule und brach diese ohne Abschluss ab. Er arbeitete in verschiedenen Berufen, darunter in einer Buchhandlung und als Dramaturg in Würzburg. 1927 ließ er sich in Berlin nieder, wo er 1931 als Redakteur beim Berliner Börsen-Courier tätig war. 1934 veröffentlichte er seinen ersten Roman und zog in die Niederlande, wo er an einem unvollendeten Werk arbeitete. 1935 erschien ein weiterer Roman, der jedoch wenig Beachtung fand. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland 1938 arbeitete er für die Bavaria-Filmgesellschaft und siedelte 1945 nach München über. 1948 veröffentlichte er anonym ein Buch, dessen Neupublikation unter seinem Namen erst 1992 erfolgte. In den frühen 1950er Jahren erschienen drei Romane, die als prägnante Darstellungen des Klimas der Adenauer-Republik gelten. Koeppen trug auch zur Reiseliteratur in Deutschland bei. Alfred Estermann, geboren 1938 und verstorben 2008, war Professor für Literatur- und Medienwissenschaft und leitete das Schopenhauer-Archiv in Frankfurt am Main.

      Muß man München nicht lieben?
      3,0