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Marcel Reich Ranicki

    2 de junio de 1920 – 18 de septiembre de 2013
    Marcel Reich Ranicki
    Mein Heine
    Mein Leben
    Der Briefwechsel
    Anbruch der Gegenwart
    1400 Deutsche Gedichte und ihre Interpretationen
    The Author of Himself
    • Die gesammelten Aufsätze von Marcel Reich-Ranicki über Martin Walser, ursprünglich 1994 erschienen, werden anlässlich des zehnten Todestags des Kritikers und des Schriftstellers neu veröffentlicht. Die erweiterte Ausgabe enthält frühere Aufsätze, nach 1994 veröffentlichte Artikel und Informationen zur komplexen Freundschaft zwischen den beiden.

      Martin Walser. Aufsätze. Erweiterte Ausgabe. Herausgegeben von Thomas Anz2023
    • The Author of Himself

      The Life of Marcel Reich-Ranicki

      • 298 páginas
      • 11 horas de lectura

      Originally published in German as "Mein Leben," this work offers an intimate glimpse into the author's life experiences. It delves into personal reflections and significant events that shaped their identity, providing readers with a compelling narrative that intertwines personal history with broader themes of culture and society. The book's bilingual publication highlights its cross-cultural relevance and appeal.

      The Author of Himself2020
    • "Aus dem gewaltigen literarischen Fundus der deutschsprachigen Literatur hat Marcel Reich-Ranicki die wichtigsten Texte ausgewählt: Geschichten und Gedichte, die über Jahrhunderte überdauert haben und bis heute nicht an Bedeutung, Lebendigkeit und Glanz verloren haben - ein unvergänglicher Kanon.

      Die besten deutschen Geschichten und Gedichte2020
      4,3
    • Im Rahmen der „Richard-Strauss-Tage 1995“ fand in Garmisch-Partenkirchen eine hochkarätig besetzte Gesprächsrunde statt: Moderiert von August Everding, diskutierten Marcel Reich-Ranicki und Joachim Kaiser ihre Standpunkte zu dem strittigen Verhältnis von Text und Musik in der Oper. Seit der spektakulären Oper von Antonio Salieri „Prima la musica e poi le parole“ aus dem Jahr 1786 blieb dieser Titel ein geflügeltes Wort in der Auseinandersetzung um das Verhältnis zwischen Wort und Musik in der Oper. Diese Sternstunde einer heute oft schmerzhaft vermissten Gesprächskultur erscheint nun erstmals als Buch und garantiert nicht nur für Opern-Freunde ein spannendes Lesevergnügen.

      Prima la Musica, dopo le parole2018
    • Der doppelte Boden

      Ein Gespräch über Literatur und Kritik

      • 244 páginas
      • 9 horas de lectura

      Vor 25 Jahren erschien ein spannendes und lehrreiches „Gespräch“ zwischen dem Literaturwissenschaftler Peter von Matt und dem Literaturkritiker Reich-Ranicki. Der Großteil des Gesprächs fand 1986 statt, als Reich-Ranicki noch den Literaturteil der Frankfurter Allgemeinen Zeitung leitete, bevor er mit dem Literarischen Quartett 1988 zu großer Popularität gelangte. Eine Fortsetzung folgte 1991, nach der deutschen Wiedervereinigung, in einem veränderten persönlichen und historischen Kontext. Die Gesprächsaufzeichnungen wurden 1992 vom Ammann Verlag und 1994 vom Fischer Taschenbuch Verlag veröffentlicht. Nach langer Zeit der Vergriffheit liegt nun eine neue Ausgabe vor, herausgegeben von Thomas Anz, die um vier spätere Essays von Peter von Matt über Reich-Ranicki ergänzt ist. Das Gespräch dokumentiert das literarische Leben der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und ist ein Dialog zwischen Literaturwissenschaft und Literaturkritik. Es behandelt zentrale Themen, die Autoren, Kritiker, Verleger, Wissenschaftler und Leser gleichermaßen beschäftigen, und hat an Aktualität nichts verloren. Der Klappentext der Erstausgabe beschreibt es treffend als eine Tour d’horizon durch die Literatur des Jahrhunderts, die sowohl anregend als auch herausfordernd ist.

      Der doppelte Boden2017
    • Wo Dramatiker verstummten und die Romanciers ratlos erschienen, da erhoben die Lyriker ihre Stimmen. Die hundert besten deutschen Gedichte des zwanzigsten Jahrhunderts präsentiert Marcel Reich-Ranicki in diesem Band. Die Auswahl reicht von Ricarda Huch, Stefan George und Else Lasker-Schüler bis zu den Lyrikern, die nach dem Zweiten Weltkrieg geboren wurden – wie Ulla Hahn und Durs Grünbein. Im Mittelpunkt der Sammlung stehen Rilke und Benn, Trakl und Celan. Doch am stärksten vertreten ist jener Poet, den viele für den Klassiker der modernen deutschen Poesie halten: Bertolt Brecht. Berücksichtigt werden hier aber auch unterschätzte, wenn nicht gar vergessene Lyriker des Jahrhunderts. »Ich habe Gedichte ausgewählt, die mir gefallen, solche, die ich schätze oder bewundere oder gar liebe.« Marcel Reich-Ranicki

      Die hundert besten deutschen Gedichte des Jahrhunderts2017
      3,4
    • Frankfurter Anthologie

      Gedichte und Interpretationen Begründet von Marcel Reich-Ranicki

      • 336 páginas
      • 12 horas de lectura

      Ein Klassiker: Gedichte und ihre Interpretation. Begründet von Marcel Reich-Ranicki »Erschließen, um zu bewahren: Das geheime Motto des Herausgebers hat ein Werk entstehen lassen, das nichts weniger ist als eine Einweihung in die Welt der Poesie.« (Siegfried Lenz) 1974 startete Marcel Reich-Ranicki ein in der Literaturgeschichte einmaliges Unternehmen: Unter dem Motto »Der Dichtung eine Gasse« werden seitdem in jeder Samstagsausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Gedichte aus allen Epochen deutscher Lyrik vor, jedes erläutert von einem namhaften Interpreten. Die Bände der Frankfurter Anthologie fassen die Gedichte und Interpretationen eines Jahrgangs zusammen. Inzwischen liegen über 2050 Gedichte vor.

      Frankfurter Anthologie2015
    • »Wir werden über Bücher sprechen, und zwar, wie wir immer sprechen: liebevoll und etwas gemein, gütig und vielleicht ein bisschen bösartig, aber auf jeden Fall sehr klar und deutlich. Denn die Deutlichkeit ist die Höflichkeit der Kritiker.« Während seine Kritik an der Gegenwartsliteratur häufiger gemein und auch ein bisschen bösartig ausfiel, war Marcel Reich-Ranicki seinen deutschen Klassikern gegenüber stets voll des Lobes: Heines Lyrik sei »empfindsam und doch sarkastisch, seine Prosa leidenschaftlich und zugleich ironisch«. Büchner war der »Dichter seiner Jugend« und ist immer »sein Dichter geblieben«, Kleist habe »mit seinempoetischen Werk die Welt, zumindest die deutsche Welt, reicher, klüger und schöner gemacht«. Lessings Errungenschaften als »Vorkämpfer und Wegbereiter der Kritik« seien »zu einem erheblichen Teil noch keineswegs überholt « und Kafka gehört für ihn zu den »größten Schriftstellern, die in deutscher Sprache geschrieben haben«.

      Meine deutschen Klassiker2015
    • Meine deutsche Literatur seit 1945

      • 569 páginas
      • 20 horas de lectura

      Literaturgeschichte für jedermann: Reich-Ranickis beste, klügste, schärfste Essays zur deutschen Literatur seit 1945 Marcel Reich-Ranicki war ein halbes Jahrhundert lang der erfolgreichste, wirkungsvollste und deshalb auch umstrittenste Literaturkritiker. Wie kein anderer hat er das literarische Leben der Nachkriegszeit bis in das 21. Jahrhundert hinein mitgeprägt – als Kritiker in der Gruppe 47, in den Feuilletons einflussreicher Zeitungen und mit ständig wachsender Popularität im Fernsehen mit seinem legendären Literarischen Quartett. Nach seiner 2014 erschienenen Geschichte der deutschen Literatur seit dem Mittelalter konzentriert sich dieser Band ganz auf jene Zeit, die für ihn wie für sein Publikum die Gegenwart war, auf die deutsche Literatur seit 1945. Das von Thomas Anz herausgegebene Buch ist eine erstmals zusammengestellte Auswahl der wichtigsten und besten Veröffentlichungen Reich-Ranickis zur Gegenwartsliteratur, seiner Entdeckungen und Provokationen, Lobreden und Verrisse, Beiträge zu Debatten und rückblickenden Bilanzen. Der Band vermittelt damit ein Bild der Literatur seit 1945, das anschaulicher und lebendiger kaum sein kann. Und er zeigt erneut: Ohne Marcel Reich-Ranicki wäre das literarische Leben der vergangenen Jahrzehnte sehr viel ärmer gewesen – und erheblich langweiliger.

      Meine deutsche Literatur seit 19452015
      4,5
    • Der Briefwechsel

      • 335 páginas
      • 12 horas de lectura

      Der Briefwechsel zwischen Peter Rühmkorf und Marcel Reich-Ranicki umfasst 287 Briefe und spiegelt ein lebhaftes literarisches Leben wider. Reich-Ranicki übernahm 1973 das Ressort Literatur in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und gründete ein Jahr später die Frankfurter Anthologie, die er bis zu seinem Tod betreute. Er setzte damit Maßstäbe im deutschsprachigen Feuilleton, und Rühmkorf war einer der bedeutenden Autoren, die für die FAZ schrieben. Der Austausch behandelt die Arbeit mit Büchern, Themen und Texten sowie die Literaturgeschichte und die politischen Veränderungen in der alten Bundesrepublik nach 1989. 1995 beendete Rühmkorf abrupt die Zusammenarbeit wegen Reich-Ranickis Kritik an Günter Grass' Roman „Ein weites Feld“. Fünf Jahre später versöhnten sie sich, wohl wissend, was sie voneinander hielten. Beide waren brillante Briefeschreiber, die sich über verschiedene Themen austauschten, sich beschwerten, lobten oder schimpften. In ihren Briefen zeigen sich persönliche Einblicke und die Dynamik ihrer Beziehung. Rühmkorf ermutigte Reich-Ranicki, für die Anthologie zu bezahlen, und äußerte sich besorgt über dessen lange Abwesenheit. Trotz ihrer Differenzen schätzten sie die schriftliche Auseinandersetzung und die literarische Zusammenarbeit, die sie prägte.

      Der Briefwechsel2015
      4,8
    • Marcel Reich-Ranicki über die ihm wichtigsten Werke der deutschen Literatur Zeit seines Lebens trat Marcel Reich-Ranicki für die Literatur ein und scheute sich dabei nie, eine ganz eigenwillige Auswahl der bedeutendsten Autoren und ihrer Werke zu treffen. Denn »der Verzicht auf einen Kanon«, so seine Überzeugung, »würde den Rückfall in die Barbarei bedeuten«. Erstmals erscheint nun eine umfassende Sammlung der wichtigsten und besten Essays dieses leidenschaftlichen Kritikers. Sie ist in der Weise geordnet, dass sie ein so provozierendes wie begeisterndes Bild jener deutschen Literaturgeschichte vermittelt, in der er seine Heimat fand, von den Minneliedern im Mittelalter bis hin zu den großen Romanen der Gegenwart. Der Band, herausgegeben von Thomas Anz, einem langjährigen Begleiter Marcel Reich-Ranickis und versierten Kenner seines Werkes, weist neue, immer wieder überraschende Wege auf der Suche nach einer Literatur, die so intelligent, fesselnd und schön ist, dass man sie ein Leben lang lieben kann.

      Meine Geschichte der deutschen Literatur2014
      4,0
    • Die besten deutschen Gedichte

      • 566 páginas
      • 20 horas de lectura

      »Gedichte können die Zeit besser überstehen als die prächtigsten Tempel und Paläste«, sagt Marcel Reich-Ranicki. Dieser Band versammelt die für den Literaturkritiker wichtigsten und schönsten Gedichte vom 12. bis zum 21. Jahrhundert: Gedichte von Liebe und Vergänglichkeit, die heute noch leuchten wie am ersten Tag. Vom mittelalterlichen »Du bist mîn« bis zu Goethes »Heidenröslein«, von Rilkes »Der Panther« bis zu Brechts »Erinnerung an die Marie A.«, von Georg Kreislers »Der Tod muß ein Wiener sein« bis zu Ingeborg Bachmanns »Gestundete Zeit«.

      Die besten deutschen Gedichte2013
      4,3
    • Montagsgedichte

      • 189 páginas
      • 7 horas de lectura

      »Gebrauchsgedichte voller Leben!« Ferdinand von Schirach In der Berliner Zeitung ›Montag Morgen‹ wurden zwischen 1928 und 1930 wöchentlich Erich Kästners ›MontagsGedichte‹ veröffentlicht. Satirisch-bissig schildern sie den Alltag, das Berliner Stadtleben und sonstige Aufreger in der Zeit der Weimarer Republik. Mit seinen pointierten Beobachtungen und seinem unvergleichlichen Witz trifft der unverbesserliche Humanist mitten ins Herz.

      Montagsgedichte2012
      3,6
    • Die besten deutschen Erzählungen

      • 360 páginas
      • 13 horas de lectura

      Aus dem gewaltigen Erzählfundus der deutschsprachigen Literatur hat Marcel Reich-Ranicki Texte ausgewählt, die bis heute nicht an Bedeutung, Lebendigkeit und Glanz verloren haben. Erzählungen aus drei Jahrhunderten, von der Klassik bis zur Gegenwart: Von Wilhelm Hauffs »Geschichte vom Kalif Storch« bis Alfred Döblins »Ermordung einer Butterblume«, von Heinrich Bölls »Wanderer, kommst du nach Spa« bis Martin Walsers »Selbstporträt als Kriminalroman«.

      Die besten deutschen Erzählungen2010
      4,2
    • Mein Heine

      • 172 páginas
      • 7 horas de lectura

      Libro usado en buenas condiciones, por su antiguedad podria contener señales normales de uso

      Mein Heine2009
      5,0
    • Mein Kleist

      • 223 páginas
      • 8 horas de lectura

      "Wer damals beim preußischen Hof ein Drama einreichte, dessen Held, ein preußischer General, zusammenbricht, bei zwei Frauen um Gnade bettelt, nichts anderes als leben will und noch lauthals verkündet, er frage nicht, ob dies rühmlich sei - wer allen Ernstes glauben konnte, er werde damit sich der Gunst dieses Hofes erfreuen, dem war in Preußen nicht zu helfen. Kleist war ein Genie und ein Narr zugleich - und vielleicht hätte er das eine nicht ohne das andere sein können."Marcel Reich-Ranicki hat sein persönliches Lesebuch zu Kleist zusammengestellt und blickt auf das Werk dieses großen, zu Lebzeiten verkannten Schriftstellers mit tiefer Kenntnis seiner Texte und der Umstände, die sie hervorgebracht haben, aber auch mit dem ihm eigenen immer wachen Interesse für den Menschen und seine Nöte dahinter.

      Mein Kleist2009
      5,0
    • In der beliebten Rubrik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung beantwortet Deutschlands bekanntester Literaturkritiker, Marcel Reich-Ranicki, Leserfragen zu Themen, die oft als tabu gelten. Fragen wie „Ist die deutsche Literatur humorlos?“ oder „Hilft der Rausch beim Schreiben?“ zeigen seine eloquente und streitbare Art. Reich-Ranicki beleuchtet, warum manche Schriftsteller trotz Genialität als Langweiler gelten, teilt persönliche Erlebnisse und gibt Einblicke in seine literarischen Vorlieben. In diesem Band sind die Fragen der letzten drei Jahre versammelt, die ihn ärgerten, zum Schwärmen brachten oder seinen Widerspruchsgeist herausforderten. Er erzählt von außergewöhnlichen Begegnungen mit internationalen Autoren, bietet Interpretationshilfen und kritisiert literarische Fehleinschätzungen sowie den Literaturbetrieb. Seine Antworten sind ironisch, souverän und pointiert, sie belehren, belustigen und empören zugleich. Dieses Buch ist eine Sammlung verblüffender Fundstücke aus der Weltliteratur und eignet sich hervorragend als unterhaltsames Geschenk.

      Für alle Fragen offen2009
      4,3
    • Herrlich wie am ersten Tag

      125 Gedichte und ihre Interpretationen

      • 566 páginas
      • 20 horas de lectura

      »Von allen Schätzen der deutschen Dichtung ist dies der kostbarste: die Lyrik Goethes. Vielleicht gibt es Autoren deutscher Sprache, deren poetisches Werk noch umfangreicher ist, doch keinen gibt es, der so viele Gedichte geschrieben hätte, die bis heute so lebendig geblieben sind, keinen, dessen Lyrik zarter und klüger, vielseitiger und farbenprächtiger wäre, nachdenklicher und temperamentvoller.« Marcel Reich-Ranicki Aus diesem riesigen und einzigartigen Werk werden 125 Gedichte vorgelegt, berühmte ebenso wie wenig bekannte, wenn nicht gar vergessene. Ein jedes wird von einem Kenner interpretiert. Es äußern sich Ulla Hahn, Ernst Jandl und Elisabeth Borchers ebenso wie Wolfgang Koeppen, Siegfried Lenz, Ludwig Harig, Robert Gernhardt und Siegfried Unseld.

      Herrlich wie am ersten Tag2008
    • Der Kanon. Die deutsche Literatur. Gedichte

      • 2096 páginas
      • 74 horas de lectura

      Die Buchreihe umfasst sieben Bände, die bedeutende deutsche Dichter von Walther von der Vogelweide bis Durs Grünbein behandelt. Jeder Band widmet sich einer bestimmten Epoche und ihren herausragenden Vertretern.

      Der Kanon. Die deutsche Literatur. Gedichte2006
    • Aus persönlicher Sicht

      • 366 páginas
      • 13 horas de lectura

      Marcel Reich-Ranicki hat schon immer Interviews gegeben und Gespräche geführt; ohne die mündliche Mitteilung kann man ihn sich gar nicht vorstellen. Aus persönlicher Sicht vereinigt eine Auswahl dieser Gespräche seit seiner großen Autobiographie Mein Leben. Ob er über die Entstehung dieses erfolg- und folgenreichen Buchs oder seine Profession, die Literaturkritik, ob er über einen einzelnen Schriftsteller, einen verlorenen Freund oder über Literatur überhaupt und seine tiefe Bindung an sie spricht, immer hört man ihn beim Lesen und vermittelt sich seine höchst eigene um den Kern der Dinge bemühte Sicht. Beispielsweise erzählt er von seiner Liebe zur Musik und warum die Musik in manchen Situationen stärker sein kann als die Literatur, er jedoch trotzdem kein Musikkritiker geworden ist.

      Aus persönlicher Sicht2006
    • Fremd bei mir selbst

      Die Gedichte (1965–2003)

      • 474 páginas
      • 17 horas de lectura

      Robert Schindel feiert im April 2004 seinen sechzigsten Geburtstag. Zu diesem Anlass wird sein lyrisches Werk veröffentlicht, das durch Vielstimmigkeit und thematische Vielfalt besticht. Seine Gedichte thematisieren Liebe, Macht, Alltag und menschliche Süchte und laden den Leser ein, gemeinsam mit ihm zu singen: "Dazwischen vor / Jeglichem Entzwei / Singen wir / Unser Dennoch."

      Fremd bei mir selbst2004
    • Das Fundament zur anhaltenden Debatte über die amerikanische Literatur. Seit seiner Schulzeit im Berlin der dreißiger Jahre befaßt sich Marcel Reich-Ranicki mit Literatur. Seine Liebe gilt aber nicht nur vielen deutschen, sondern auch den amerikanischen Autoren. Dieser Band versammelt Aufsätze und Kritiken zu dreizehn großen amerikanischen Schriftstellern. Unverfälscht temperamentvoll schreibt Marcel Reich-Ranicki über Hemingway, der Meisterhaftes leistete und es gleichzeitig verstand, die eigene Legende zu schaffen, und über Vladimir Nabokov, der, in St. Petersburg geboren, 1940 in die USA emigrierte und sich somit schmerzlich abwenden mußte von seiner »reichen und unendlich gefügigen russischen Sprache«. Der Band beleuchtet Leben und Werk Arthur Millers, umfaßt Lobreden auf John Updike und ein leidenschaftliches Bekenntnis zu Philip Roth. Marcel Reich-Ranicki widmet sich auch den großen Frauen der amerikanischen Literatur Mary McCarthy und Joyce Carol Oates. Diese Sammlung stellt gleichsam das Fundament zu der Jahrzehnte anhaltenden Debatte über die amerikanische Literatur dar.

      Über Amerikaner2004
      3,2
    • Diese Sammlung deutscher Erzählprosa umfasst in zehn Bänden 180 Texte von 90 Autoren, darunter Novellen, Kurzgeschichten und Märchen. Die Auswahl reicht von der Klassik bis zur Gegenwart und bietet eine Vielfalt literarischer Formen. Sie vereint lesbare und qualitativ hochwertige Erzählungen.

      Der Kanon, Die deutsche Literatur, Erzählungen, 10 Bde. u. Begleitband2003
      4,2
    • Wir sitzen alle im gleichen Zug

      • 128 páginas
      • 5 horas de lectura

      »Wir sitzen alle im gleichen Zug, / Doch manche im falschen Coupé« – mit diesen Versen hat Erich Kästner das »Eisenbahngleichnis« in seiner Lyrischen Hausapotheke beschlossen. Kästners tröstliche Gedichte hat Teofila Reich-Ranicki im Warschauer Ghetto von Hand abgeschrieben und illustriert. Aber sie hat auch Szenen aus dem Alltag des Ghettos in Aquarellen festgehalten, und eindringlich hat Marcel Reich-Ranicki in seiner Autobiographie jene Zeit geschildert. Der vorliegende Band enthält Bilder von Teofila und Texte von Marcel Reich-Ranicki, die Zeugnis ablegen von der Barbarei und vom Leid der Menschen – und zugleich auch die Geschichte einer Liebe erzählen, einer Liebe, die die Angst überwinden half.

      Wir sitzen alle im gleichen Zug2003
      5,0
    • Marcel Reich-Ranicki wurde am 2. Juni 1920 in Wloclawek, Polen, geboren. Seine Eltern, David und Helene Reich, waren polnische und deutsche Juden. 1929 zog die Familie nach Berlin, wo er das Gymnasium besuchte. Nach dem Abitur wurde er 1938 verhaftet und nach Polen deportiert, wo er im Warschauer Getto leben musste. 1943 gelang ihm mit seiner Frau Teofila die Flucht in den Untergrund; seine Eltern und sein Bruder wurden von den Nationalsozialisten ermordet. Zunächst im Polnischen Diplomatischen Dienst tätig, fand er seine Berufung in der Literatur und arbeitete für Zeitungen, im Rundfunk sowie als Übersetzer. 1958 siedelte er in die Bundesrepublik Deutschland über und lebte in Hamburg und Frankfurt am Main. Als Literaturkritiker war er für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die Welt und Die Zeit tätig und gehörte der Gruppe 47 an. Er war Gastprofessor an verschiedenen Universitäten in den USA und Schweden und wurde Honorarprofessor an der Universität Tübingen. Reich-Ranicki erhielt zahlreiche Ehrendoktorwürden und leitete von 1988 bis 2001 das Literarische Quartett im ZDF. Er wurde als einer der bedeutendsten Literaturkritiker Deutschlands angesehen und starb am 18. September 2013 im Alter von 93 Jahren.

      Meine Geschichten2003
      4,0
    • Unser Grass

      • 221 páginas
      • 8 horas de lectura

      »Befragt nach dem größten lebenden Sprachkünstler in der deutschen Prosa, antworte ich ohne zu zögern: Günter Grass.« Marcel Reich-Ranicki, der ehemals bekannteste deutsche Literaturkritiker, über Günter Grass, den bekanntesten deutschen Erzähler, und über die Frage, wie weit die Kritik gehen darf und wie weit sie gehen muss. Der Weg der Freundschaft zwischen beiden war lang, von Bewunderung wie Zweifel geprägt: Im Frühjahr 1958 lernten sie sich in Warschau kennen, Marcel Reich-Ranicki war damals schon Kritiker deutscher Literatur, Günter Grass ein noch unbekannter Dichter. Reich-Ranicki schrieb damals über Grass: »Seine Prosa reißt manchmal hin und provoziert manchmal zum Widerspruch. Aber man kann ihr gegenüber nie gleichgültig sein.« Dieses Buch versammelt sämtliche Texte Marcel Reich-Ranickis über Günter Grass und vervollständigt damit eine 1992 erschienene Aufsatzsammlung. Es nimmt u. a. den Artikel »Der gute Grass und die böse Kritik« auf, der 1994 nach der Verleihung des Großen Literaturpreises der Bayerischen Akademie der Schönen Künste an Grass erschien, die viel diskutierte Kritik Reich-Ranickis über „Ein weites Feld“ von 1995 und ein Gespräch Reich-Ranickis mit dem Spiegel von 1999, in dem er sich über sein Verhältnis zu Grass äußerte.

      Unser Grass2003
      4,5
    • Meine Bilder

      Porträts und Aufsätze

      Marcel Reich-Ranicki stellt sechsundsechzig Schriftstellerporträts aus seiner persönlichen Sammlung vor – von Shakespeare über Heine bis Günter Grass und Thomas Bernhard. Wie er in den Besitz der Bilder kam und was sie ihm bedeuten, beschreibt Marcel Reich-Ranicki in kurzen Aufsätzen zu jedem Bild. Jeder Roman ist das Werk seines Autors und zugleich auch das des Lesers. Das gilt für Kunstwerke jeglicher Art und für Bilder ganz besonders. Es geht um das, was der Betrachter sich aus einem Bild macht, was es für ihn darstellt, was es ihm bedeutet. Ein Bildnis Brechts, gezeichnet von Gustav Seitz, wurde zum Ausgangspunkt einer umfangreichen Sammlung von Porträts, vor allem von Schriftstellern, die in seiner Frankfurter Wohnung eng nebeneinander hingen. Marcel Reich-Ranicki hatte sie im Laufe der Jahre in Kunstläden und Antiquariaten erstanden, andere wurden ihm geschenkt. Es sind Zeichnungen, Radierungen und Lithographien, häufig von prominenten Künstlern. Marcel Reich-Ranickis Kommentare zu den Bildern enthalten Charakteristiken und knappe Beurteilungen der Dargestellten. Im Jahr 2003 wurde die Sammlung in Ausstellungen in Frankfurt am Main und in Lübeck gezeigt.

      Meine Bilder2003
      4,3
    • Under der linden / an der heide, / da unser zweier bette was« – »Freudvoll und leidvoll / Gedankenvoll sein« – »An jenem Tag im blauen Mond September«: Das sind nur einige Stationen der deutschen Lyrik aus nahezu tausend Jahren, aus denen Marcel Reich-Ranicki 268 Gedichte von 88 Autoren zusammengestellt hat, von den Anfängen bis zur Gegenwart, von Walther von der Vogelweide bis Goethe, von Heine bis Brecht, von Erich Kästner bis Ernst Jandl, von Ingeborg Bachmann bis Sarah Kirsch. Gedichte, die Jahrzehnte, Jahrhunderte überdauert haben und heute noch leuchten wie am ersten Tag, ebenso aber Gedichte der zeitgenössischen Literatur. Neben bekannten Gedichten finden sich auch viele unbekannte und Entdeckungen, neu zu Lesendes, einschließlich mancher Liedtexte, die in der Regel in Lyrikanthologien nicht aufgenommen werden, wie das populäre Lied von Lili Marleen, das von Richard Strauss vertonte »Stell auf den Tisch die duftenden Reseden« oder Georg Kreislers abgründiges Chanson »Der Tod, das muß ein Wiener sein«. Die Auswahl ist bewußt subjektiv, sie folgt dem persönlichen Urteil und Geschmack des Herausgebers, der einer der besten Kenner der deutschen Literatur ist: ein Hausbuch für jedermann, in dem sich neben Bekanntem auch zahlreiche weniger bekannte Texte finden.

      Meine Gedichte : von Walther von der Vogelweide bis heute2003
    • Frankfurter Anthologie 25

      • 304 páginas
      • 11 horas de lectura

      Eine auf den Wochenend-Feuilletons der FAZ basierende Auswahl deutschsprachiger Gedichte (vom Barock bis zur Gegenwart), interpretiert von zeitgenössischen Autoren

      Frankfurter Anthologie 252002
    • Die Buchreihe umfasst 12 Bände, die bedeutende deutsche Dichter und Schriftsteller wie Walther von der Vogelweide, Goethe, Schiller, Heine und Brecht vorstellen. Jeder Band widmet sich einem anderen Autor und bietet Einblicke in deren Werke und literarisches Schaffen.

      1400 Deutsche Gedichte und ihre Interpretationen2002
      5,0
    • Kritik als Beruf

      Drei Gespräche, ein kritisches Intermezzo und ein Porträt

      • 208 páginas
      • 8 horas de lectura

      drei Gespräche, ein kritisches Intermezzo und ein Porträt

      Kritik als Beruf2002
      4,0
    • Ob Günther Grass oder Martin Walser - bei Reich-Ranicki kommt keiner ungeschoren davon. Erst recht nicht die arme Frau Löffler. Die herbsten Sprüche, die provakantesten Pointen - hier sind sie versammelt. Zum Vergnügen und zur Bildung, zum Nachlesen und zum Zitieren.

      Reich-Ranicki2002
      4,0
    • Goethe noch einmal

      • 140 páginas
      • 5 horas de lectura

      „Goethe war unter allen großen Deutschen der menschlichste – menschlich in seiner Sehnsucht nach Liebe und Frauen, menschlich in seiner Angst vor Kritik, menschlich in seinem Bedürfnis nach Beifall, in seiner Empfänglichkeit für Lob und in seiner Abhängigkeit vom Erfolg.“ Marcel Reich-Ranicki Der Band versammelt fünf Aufsätze, zwei Reden und drei Gedichtinterpretationen, darunter auch die Dankrede anlässlich der Verleihung des Goethepreises im August 2002. Marcel Reich-Ranicki untersucht Goethes Verhältnis zu seinen Werken und zur Kritik, Goethes Urteil über Deutschland und die Deutschen, sein Verhältnis zu Shakespeare, Schiller, zum Verleger Cotta und anderen Zeitgenossen. Ein bisher unveröffentlichter Aufsatz widmet Reich-Ranicki dem Thema Goethe und das Reisen, und er erläutert: War er wirklich ein guter Dichter, und war er der göttliche Mensch, das Genie, als das er gilt?

      Goethe noch einmal2002
      3,4
    • Lauter schwierige Patienten

      • 304 páginas
      • 11 horas de lectura

      In seiner unverwechselbaren Diktion schildert Marcel Reich-Ranicki höchst unterhaltsame Episoden und Anekdoten über deutschsprachige Schriftsteller des 20. Jahrhunderts: Bertolt Brecht, Erich Kästner, Anna Seghers, Elias Canetti, Wolfgang Koeppen, Hans Werner Richter, Golo Mann, Max Frisch, Heinrich Böll, Friedrich Dürrenmatt, Ingeborg Bachmann und Thomas Bernhard.

      Lauter schwierige Patienten2002
      3,9
    • Über Literaturkritik

      • 80 páginas
      • 3 horas de lectura

      Welche Aufgabe hat die Literaturkritik? Welche Funktion übt sie aus? Welche Rolle kommt ihr zu? An wen wendet sie sich? Was will sie erreichen? Seit mindestens zweihundertfünfzig Jahren werden diese Fragen in Deutschland gestellt und immer wieder mehr oder weniger erregt debattiert. Denn sie treffen ins Zentrum des literarischen Lebens - gestern wie heute. Daher büßen sie, sooft sie auch erörtert und beantwortet wurden, nichts von ihrer Aktualität ein. Jene, die über diese Fragen diskutieren und diesmal besonders leidenschaftlich und bisweilen sogar unerbittlich, die vielen Schriftsteller, Leser und natürlich auch Kritiker, möchten wir an eine Arbeit von Marcel Reich-Ranicki erinnern. Vor vielen Jahren entstanden, ist sie gerade jetzt von besonderem Interesse und bestens geeignet, der Orientierung in den aktuellen Auseinandersetzungen zu dienen. Der vorliegende Essay wurde 1970 als Einführung zu Reich-Ranickis Buch »Lauter Verrisse« geschrieben; der Band fasst Aufsätze über Günter Eich, Hans Magnus Enzensberger, Günter Grass, Peter Härtling, Günter Kunert, Anna Seghers, Martin Walser, Peter Weiss und andere zusammen. Der ursprüngliche Titel dieses Essays lautete: »Nicht nur in eigener Sache. Bemerkungen über Literaturkritik in Deutschland«. Die ersten beiden Absätze, die Auswahl und Gegenstand des Bandes »Lauter Verrisse« betreffen, wurden hier weggelassen. Davon abgesehen, wird der Text von 1970 unverändert nachgedruckt.

      Über Literaturkritik2002
      3,6
    • Marcel Reich-Ranicki beklagt die weitgehende Unbekanntheit polnischer Literatur in Deutschland, trotz ihrer Anerkennung. Seit seiner Rückkehr aus Polen 1958 widmete er sich intensiv dieser Literatur und veröffentlichte Kritiken, Porträts und Rückblicke in verschiedenen Zeitungen, darunter die »Welt«, die »Zeit« und ab 1974 die »Frankfurter Allgemeine Zeitung«. Der vorliegende Band versammelt eine Auswahl dieser Arbeiten, die sich mit bedeutenden polnischen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts, insbesondere nach 1945, befassen. Autoren wie Bruno Schulz, Jaroslaw Iwaszkiewicz, Slawomir Mrozek und Marek Hlasko sind vertreten, deren Werke meist in deutscher Übersetzung erschienen sind. Ein umfassender Essay analysiert die Rolle des Schriftstellers in Polen über die Jahrhunderte. Reich-Ranicki stellte bereits 1962 fest, dass polnische Bücher in westdeutschen Zeitungen oft gelobt, aber wenig verkauft werden. Trotz der Bemühungen von Presse und Verlagen hat sich an dieser Situation in den letzten 40 Jahren wenig geändert. Die Resonanz auf polnische Literatur bleibt bescheiden, was auch an der oft schwierigen politischen Lage in Polen liegt. Die Reihe, in der dieser Band erscheint, ist seit 1990 dem zeitgenössischen Prosa und kritischen Essays gewidmet und wird von Heinz Ludwig Arnold herausgegeben.

      Erst leben, dann spielen2002
      3,0
    • Sieben Wegbereiter

      • 298 páginas
      • 11 horas de lectura

      Schon in seiner Schulzeit im Berlin der dreißiger Jahre hatte er ihre Bücher gelesen, bewundert und geliebt. Auf allen Etappen seines bewegten, dramatischen Lebens war er zu ihnen zurückgekehrt - staunend, gelegentlich auch zweifelnd und letztlich stets aufs neue überwältigt. Was wird bleiben von der deutschen Literatur des zwanzigsten Jahrhunderts? Zunächst die drei Genies, die in der Epik, der Lyrik und im Drama das Jahrhundert auf den Begriff gebracht haben: Thomas Mann, Kafka und Brecht; dann, zumindest teilweise, das Werk der Romanciers Döblin und Musil, des Erotikers Schnitzler und des Feuilletonisten Tucholsky. Reich-Ranicki zieht in seinen Essays die Bilanz einer lebenslangen Passion, aus der eine Profession wurde. Er zeigt, dass jene, denen wir Verse und Prosa von höchster Qualität verdanken, allesamt schwache Menschen waren, leidend und einsam, gequält von Ehrgeiz und Eitelkeit. Er zeigt ihre Lächerlichkeit, ihre Originalität, doch vor allem ihre Größe, ja ihre Erhabenheit. Dieses Buch ist ein polemisches Plädoyer für die deutsche Literatur, eine so ungewöhnliche wie leidenschaftliche Liebeserklärung.

      Sieben Wegbereiter2002
      3,6
    • Ein Jüngling liebt ein Mädchen

      • 144 páginas
      • 6 horas de lectura

      Dieses Buch vereint zwanzig Gedichte, die Marcel Reich-Ranicki, Herausgeber der Frankfurter Anthologie seit 1974, schätzt und bewundert. Diese Gedichte sind ihm im Laufe seiner lebenslangen Beschäftigung mit der deutschen Literatur besonders aufgefallen und unvergesslich geblieben. Die Auswahl reicht von Walther von der Vogelweide, der vor rund achthundert Jahren lebte, bis zu zeitgenössischen Autoren wie Erich Fried und Günter Kunert. Reich-Ranicki zeigt den Reichtum und die Vielfalt der deutschen Dichtung, indem er Gedichte unterschiedlicher Art, Bedeutung und Qualität nebeneinanderstellt. So finden sich hier nicht nur einige der schönsten Gedichte der deutschen Sprache, wie Goethes „Freudvoll und leidvoll“ und Heines „Ein Jüngling liebt ein Mädchen“, sondern auch Gebrauchslyrik von Kurt Tucholsky und Mascha Kaléko. Zu Hölderlins „Ode An die Parzen“ gesellt sich ein kabarettistischer Text von Gustaf Gründgens, während Paul Flemings Verse auf die des fast vergessenen Expressionisten Paul Boldt treffen. Das neunzehnte Jahrhundert wird durch Heine, Hebbel, Storm, Fontane und überraschenderweise Richard Wagner repräsentiert. In seinem „Plädoyer für die Lyrik“ betont Reich-Ranicki, dass der Lyriker sich im Gedicht offenbart, was die Gedichte zu einer provokanten Form der Literatur macht. Die zwanzig ausgewählten Gedichte werden unbefangen und vorurteilsfrei kommentiert und neu interpretiert.

      Ein Jüngling liebt ein Mädchen2001
      4,0
    • Warum werden unserer zeitgenössischen Literatur unentwegt »unproduktive Erschöpfungsphasen« vorgeworfen? Sollten wir den haarsträubenden Unsinn, der sich auf unseren Bühnen abspielt, dulden? Warum ist unsere oft geschmähte Literaturkritik heute erheblich besser als vor dreißig Jahren oder in der Weimarer Republik? Ist die Rhetorik eine Hure, die allen zur Verfügung steht, die von ihr Gebrauch machen wollen? Worin besteht die Einzigartigkeit jenes Kapitels der deutschen Literatur, das wir den Juden verdanken? Das alles sind Themen dieses Buches. Polemisch, temperamentvoll und leidenschaftlich spricht Marcel Reich-Ranicki außerdem über sein Verhältnis zu drei deutschen Genies: Goethe, Hölderlin und Kleist. Immer sind seine Reden auch Bekenntnisse in eigener Sache.

      Vom Tag gefordert2001
      4,0
    • Hundert Gedichte des Jahrhunderts

      • 480 páginas
      • 17 horas de lectura

      Marcel Reich-Ranicki wurde am 2. Juni 1920 in Wloclawek, Polen, geboren. Seine Familie zog 1929 nach Berlin, wo er das Gymnasium besuchte. Kurz nach dem Abitur wurde er 1938 verhaftet und nach Polen deportiert, wo er im Warschauer Ghetto leben musste. 1943 gelang ihm mit seiner Frau Teofila die Flucht in den Untergrund, während seine Eltern und sein Bruder von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Nach dem Krieg arbeitete er zunächst im Polnischen Diplomatischen Dienst, fand jedoch seine Berufung in der Literatur und war als Journalist, Rundfunkmitarbeiter und Übersetzer tätig. 1958 siedelte er in die Bundesrepublik Deutschland über, lebte in Hamburg und später in Frankfurt am Main. Er war Literaturkritiker für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die Welt und Die Zeit und gehörte der Gruppe 47 an. Reich-Ranicki war Gastprofessor an verschiedenen US-Universitäten und lehrte in Schweden sowie als Honorarprofessor in Tübingen. Er erhielt mehrere Ehrendoktorwürden und leitete von 1988 bis 2001 das Literarische Quartett im ZDF. Reich-Ranicki, einer der bedeutendsten Literaturkritiker Deutschlands, starb am 18. September 2013 im Alter von 93 Jahren.

      Hundert Gedichte des Jahrhunderts2000
      3,9
    • Mein Leben

      • 565 páginas
      • 20 horas de lectura

      Marcel Reich-Ranicki, viel bewundert und viel gescholten, war so bekannt und populär, so einflussreich und schließlich auch so umstritten wie wohl kein deutscher Kritiker zuvor. Mit seinem "Literarischen Quartett" bewies er, dass die Vermittlung von anspruchsvoller Literatur im Fernsehen höchst unterhaltsam sein kann. Was steckt hinter Reich-Ranickis unvergleichlichem Aufstieg, hinter diesem unglaublichen Erfolg? Als er, kaum neun Jahre alt, aus seiner polnischen Geburtsstadt Wloclawek nach Berlin übersiedelt, verabschiedet ihn seine Lehrerin mit den Worten: »Du fährst, mein Sohn, in das Land der Kultur.« Doch das Land der Kultur stellt sich schon dem Kind nicht ohne düstere Seiten dar. Wie ein roter Faden zieht sich diese widerspruchsvolle Erfahrung durch sein weiteres Leben: Das Glück, das er der deutschen Literatur verdankt, der Musik und dem deutschen Theater, scheint untrennbar verknüpft mit der Angst vor der deutschen Barbarei. Im Jahre 1938 wird Reich-Ranicki nach Polen deportiert. Als Jude erfährt er im Warschauer Getto die schrecklichsten Demütigungen, die Menschen Menschen bereiten können. Zusammen mit seiner Frau Tosia überlebt er das Inferno. Im Polen der Nachkriegsjahre wird er Kommunist und Zeuge des größten Verrats an der Idee einer gerechten Gesellschaft. 1958 kehrt er nach Deutschland zurück und wird beinahe sofort als Kritiker anerkannt.

      Mein Leben1999
      4,4
    • Über Hilde Spiel

      • 128 páginas
      • 5 horas de lectura

      Hilde Spiel: Erzählerin und Essayistin, Kritikerin und Feuilletonistin, Übersetzerin und Reporterin, Filmautorin und Historikerin. Sie bestach mit bemerkenswerten Essays und virtuosen Kulturberichten, mit einer Prosa, der es nicht an Eleganz und Verve fehlt. Marcel Reich-Ranicki ist einer ihrer größten Bewunderer, seine Reden auf Hilde Spiel sind ebenso kenntnisreiche wie liebevolle Kritiken ihres Lebenswerkes und eine ehrfurchtsvolle Verneigung vor der 'Grande Dame' der deutschsprachigen Literatur.

      Über Hilde Spiel1998
    • Frauen dichten anders

      Deutsche Dichterinnen vom Mittelalter bis zur Gegenwart

      • 246 páginas
      • 9 horas de lectura

      »Gedichte können die Zeit besser überstehen als die prächtigsten Tempel und Paläste«, sagt Marcel Reich-Ranicki. Dieser Band versammelt die für den Literaturkritiker wichtigsten und schönsten Gedichte deutscher Lyrikerinnen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Die vorliegende Sammlung macht in ihrer Vielfalt den Band nicht nur zu einem anregenden Lesevergnügen, sondern auch zu einer bislang einzigartigen Literatur- und Kulturgeschichte. Mit Gedichten von Annette von Droste-Hülshoff, Ricarda Huch, Nelly Sachs, Getrud Kolmar, Marie Luise Kaschnitz, Mascha Kaléko, Friederike Mayröcker, Ingeborg Bachmann, Elisabeth Borchers, Sarah Kirsch, Ulla Hahn, Ulrike Draesner u. v. a.

      Frauen dichten anders1998
      4,0
    • Der Fall Heine

      • 128 páginas
      • 5 horas de lectura

      Unter dem Titel Der Fall Heine legte Marcel Reich-Ranicki eine Auswahl seiner Arbeiten über Heinrich Heine vor. Es ist sein persönliches Bekenntnis zu diesem großen Schriftsteller, dem er neben Thomas Mann am tiefsten verbunden ist. 3421051097Rezension

      Der Fall Heine1997
      3,3
    • Ungeheuer oben

      Über Bertolt Brecht. Erweiterte Neuausgabe

      • 128 páginas
      • 5 horas de lectura

      Reich-Ranicki über Brecht Der universelle Kenner und eigenwillige Liebhaber der Literatur schreibt Anregendes und Bedenkenswertes über den Autor Bertolt Brecht: Über Brecht und die Liebe, Essays über die Beziehung Brechts zu Ruth Berlau, über Brecht als Briefschreiber und Erinnerungen an seine Begegnung mit Brecht in Warschau. „Reich-Ranicki gelingt es ein glaubwürdiges Bild von Brecht und seinen Beziehungen zu zeichnen. leicht und ohne Aufgeregtheit geschrieben.“ DIE ZEIT

      Ungeheuer oben1996
      4,4
    • Rückkehr nach Wien

      • 134 páginas
      • 5 horas de lectura

      In Hilde Spiels Buch scheint mir keine einzige Seite überflüssig zu Diese Prosa ist so prägnant wie anmutig, so souverän wie temperamentvoll. -Marcel Reich-Ranicki

      Rückkehr nach Wien1996
      4,2
    • Vielen Lesern wurde Vladimir Nabokov erst durch seinen umstrittenen Roman Lolita bekannt. Der Skandal, den dieses Buch auslöste, verdeckte dann aber allzuoft den Blick auf die herausragende literarische Qualität der Prosa Nabokovs. Marcel Reich-Ranicki versucht in seinen Kritiken und Rundfunksendungen, die hier versammelt werden, die Eigenart von Nabokovs Erzählungen zu bestimmen und die Facetten eines Werkes auszuleuchten, das sich einer simplen Subsumierung unter literarische Strömungen und Stilbegriffe sperrt. Nabokov, so macht Reich-Ranicki deutlich, wehrt sich gegen jede politische Indienstnahme der Literatur und stellt vielmehr die Passionen seiner oft sonderbaren und einsamen Helden und deren vergebliche Identitätssuche in den Mittelpunkt seines Schreibens. Sein Werk erscheint als ein großes literarisches Plädoyer für den Einzelgänger, der durch die zeitgeschichtlichen Umstände an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurde und auf die Beschäftigung mit sich selbst verwiesen bleibt. Reich-Ranickis Aufsätze verstehen sich als ein Plädoyer für Nabokov und bieten eine anregende und kenntnisreiche Einführung zu einem Klassiker der modernen Literatur.

      Vladimir Nabokov1995
      4,0
    • Marcel Reich-Ranicki wurde am 2. Juni 1920 in Wloclawek, Polen, geboren. Seine Familie siedelte 1929 nach Berlin um, wo er das Gymnasium besuchte. Nach dem Abitur wurde er 1938 verhaftet und nach Polen deportiert, wo er im Warschauer Getto leben musste. 1943 gelang ihm mit seiner Frau Teofila die Flucht in den Warschauer Untergrund; seine Eltern und sein Bruder wurden von den Nationalsozialisten ermordet. Nach dem Krieg arbeitete er zunächst im Polnischen Diplomatischen Dienst und fand schließlich seine Berufung in der Literatur. Er war als Literaturkritiker für Zeitungen, Rundfunk und als Übersetzer tätig. 1958 siedelte er in die Bundesrepublik Deutschland über und lebte von 1959 bis 1973 in Hamburg, bevor er nach Frankfurt am Main zog. Er war für die FAZ, Die Welt und Die Zeit aktiv und gehörte der Gruppe 47 an. Reich-Ranicki lehrte an verschiedenen Universitäten in den USA und Schweden und war Honorarprofessor in Tübingen. Er erhielt zahlreiche Ehrendoktorwürden und leitete von 1988 bis 2001 das Literarische Quartett im ZDF. Als einer der bedeutendsten Literaturkritiker Deutschlands wurde er mit vielen Preisen ausgezeichnet. Er starb am 18. September 2013 im Alter von 93 Jahren.

      1000 deutsche Gedichte und ihre Interpretationen1994
    • Die Anwälte der Literatur

      • 360 páginas
      • 13 horas de lectura

      Kritiken von Reich-RanickiDie Kritik, Reich-Ranickis Passion und Profession, ist auch das Thema dieses Buches. Der Band bietet essayistische Porträts bedeutender Kritiker und jener großen deutschen Dichter und Schriftsteller, in deren Werk die Kritik eine wichtige Lessing, der Gründer unseres literarischen Lebens, Friedrich Nicolai, sowie Goethe, der die Kritik bekämpft hat. Es folgen Friedrich Schlegel und Ludwig Börne, Heine und Fontane. Doch der meiste Platz wird denen eingeräumt, die in den letzten hundert Jahren die deutsche Literaturkritik geprägt haben - so unter anderem Alfred Kerr und Alfred Polgar, Thomas Mann und Kurt Tucholsky, Walter Benjamin, Friedrich Sieburg und Hilde Spiel. Am Ende finden sich Zeitgenossen wie Martin Walser und Joachim Kaiser. Über sie alle schreibt Reich-Ranicki liebevoll und anschaulich, aber auch skeptisch und polemisch.

      Die Anwälte der Literatur1994
      3,9
    • Wer schreibt, provoziert

      • 196 páginas
      • 7 horas de lectura

      Leidenschaftlich hat Marcel Reich-Ranicki seit Jahrzehnten das literarische Leben in Deutschland kommentiert, ermuntert und glossiert. Nicht als selbstgefälliger Präzeptor versteht er seine Rolle, sondern als Mann der Vernunft und der Vermittlung. Denn, so sagt er, „genau betrachtet sollte Kritik nichts anderes, nichts mehr und nichts weniger sein als Vermittlung - freilich in des Wortes eigentlicher, wesentlicher Bedeutung“. Diese Haltung schließt weder den temperamentvollen Angriff und die Polemik, noch begeisterte Zustimmung und enthusiastisches Lob aus. Im vorliegenden Band beschäftigt sich Reich-Ranicki mit einer Fülle von Themen: mit dem Verhältnis von Literatur und Gesellschaft, Literatur und Fernsehen, Literatur und Sport, mit der „Gruppe 47“, mit Literaturpreisen und Affären, mit Skandalen, Tendenzen und Debatten des literarischen Lebens. Karl Heinz Bohrer schrieb über dieses Buch: „Die für den Tag und die Stunde geschriebenen Kommentare und Pamphlete sind die literarische Form, die der Leidenschaft und dem Karat Reich-Ranickis am meisten entsprechen. Reich-Ranickis methodische Koketterie mit dem Datum und dem Zitat gibt diesen ausgewählten Arbeiten aus fünf Jahren die Qualität eines bisher sonst nirgends formulierten Zusammenhangs.“

      Wer schreibt, provoziert1993
    • Günter Grass

      • 181 páginas
      • 7 horas de lectura

      German

      Günter Grass1992
      4,0
    • Max Frisch

      • 125 páginas
      • 5 horas de lectura

      Marcel Reich-Ranicki hat vor rund zwanzig Jahren Max Frisch als „Klassiker inmitten unserer Gegenwart“ bezeichnet. Doch sein Verhältnis ist, wie die hier gesammelten Aufsätze zeigen, niemals einseitig: Er betrachtet Frischs Werk mit Sympathie und Bewunderung, ja liebevoll, aber er analysiert es auch kritisch wie skeptisch. Reich-Ranicki schreibt: „Frisch muß natürlich provozieren, doch treiben ihn dazu nicht Lust und Leidenschaft, sondern Not und Notwendigkeit. Nein, er ist nicht vom Geschlecht der Außenseiter, der Ruhestörer und Rebellen, der Getriebenen, der Unversöhnlichen und Zerrissenen. Er gehört eher zu den Nachkommen der betont bürgerlichen Schriftsteller, der distanzierten und schmunzelnden Beobachter, der ironischen und meditierenden Zeugen, der urbanen Humoristen und leidenden Skeptiker, der - um Beispiele auf höchster Ebene zu geben - Keller, Fontane und Thomas Mann.“ Diese 1991 erstmals erschienene Sammlung wurde von Marcel Reich-Ranicki um den Aufsatz 'Bürger und Artist' erweitert, der damit zum ersten Mal in einem Buch vorliegt.

      Max Frisch1991
      3,0
    • Ohne Rabatt

      Über Literatur aus der DDR

      • 323 páginas
      • 12 horas de lectura

      37 Miniaturen zu 18 Schriftstellern. Quasi ein kurzgefasster Abriss der DDR-Literatur: Bruno Apitz, Jurek Becker, Wolf Biermann, Günter de Bruyn, Eduard Claudius, Franz Fühmann, Stephan Hermlin, Stefan Heym, Ulrich Plenzdorf, Hans Marchawitzka, Hans Joachim Schädlich, Rolf Schneider, Anna Seghers, Erwin Strittmatter, Christa Wolf.

      Ohne Rabatt1991
      4,5
    • Frankfurter Anthologie

      Gedichte und Interpretationen, herausgegeben von Marcel Reich-Ranicki

      • 322 páginas
      • 12 horas de lectura
      Frankfurter Anthologie1990
    • Frankfurter Anthologie. Bd.12

      • 301 páginas
      • 11 horas de lectura

      1974 startete Marcel Reich-Ranicki ein in der europäischen Literaturgeschichte einmaliges Unternehmen: Unter dem Motto Der Dichtung eine Gasse stellt er seitdem in jeder Sonntagsbeilage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Gedichte aus sämtlichen Epochen deutscher Lyrik vor, jedes gefolgt von einer Interpretation oder einem sehr persönlichen Bekenntnis.

      Frankfurter Anthologie. Bd.121989
    • »Die deutsche Literatur zwischen 1918 und 1933 läßt sich nicht auf einen Nenner bringen, sie widersetzt sich immer aufs neue den klassifizierenden Bemühungen der Literaturhistoriker. Möglicherweise ist einer der Gründe in der Tatsache zu sehen, daß wir es mit einer Übergangszeit zu tun haben. In ihr verwirklichen sich alle wesentlichen Bestrebungen der vorangegangenen Epoche: Was immer in der deutschen Literatur seit dem Beginn des Naturalismus von Bedeutung war, erreicht in dieser kurzen Periode einen neuen Höhepunkt, wird vollendet oder doch auf neuartige Weise fortgesetzt und abgewandelt. Zugleich ist dies aber die Epoche der bahnbrechenden Schriftsteller gewesen, die die nächsten Jahrzehnte angeregt und geprägt haben: Was immer die Literatur nach 1945 zu leisten imstande war, hat letztlich seinen Keim und Ursprung, sein Modell und Vorbild in dieser großen Übergangszeit. Dieser Band bietet Aufsätze über 48 Romane, die zwischen 1918 und 1933 erschienen sind. Was zunächst auffällt, ist der simple Umstand, daß die zentralen Werke der deutschen Epik unseres Jahrhunderts nahezu alle aus diesem nur vierzehn Jahre umfassenden Zeitabschnitt stammen: Thomas Manns Zauberberg ebenso wie Döblins Berlin Alexanderplatz, Kafkas Prozeß und Schloß ebenso wie die ersten beiden Bände von Musils Mann ohne Eigenschaften.«

      Romane von gestern, heute gelesen: 1918-19331989