The book offers a vibrant exploration of identity and relationships, weaving together a narrative rich in emotional depth and visual flair. It delves into the complexities of modern life, highlighting the struggles and triumphs of its characters as they navigate love, ambition, and self-discovery. With a unique narrative voice and striking imagery, it captures the essence of contemporary experiences, making it a compelling read that resonates with themes of belonging and personal growth.
In ihrem ersten Theaterstück beleuchtet Fatma Aydemir den Faust-Stoff aus feministischer Perspektive. Professorin Margarete Faust, eine Ikone der Genderstudies, gerät in einen Shitstorm wegen ihrer Unterstützung einer Studentin. Mephisto führt sie zu Karim, was zu einem Spiel mit Machtverhältnissen und moralischen Grauzonen führt.
Mit Beiträgen von Sasha Marianna Salzmann, Sharon Dodua Otoo, Max Czollek, Mithu Sanyal, Olga Grjasnowa, Margarete Stokowski uvm. | Der Bestseller in Neuausgabe
In den letzten fünf Jahren ist viel passiert: ein vermeintlich progressiver Regierungswechsel, die antisemitischen und rassistischen Anschläge in Halle und Hanau, die verfassungsfeindliche Gefahr von rechts wächst. Fatma Aydemir und Hengameh Yaghoobifarah blicken im neuen Vorwort zurück und stellen fest: Wir sind immer noch nicht weit genug gekommen, wir müssen weiter über Rassismus und Antisemitismus reden, dieses Buch bleibt ein Manifest gegen Heimat. 17 Autor_innen geben in 14 viel beachteten und drei neuen Essays Einblick in ihren Alltag und halten Deutschland den Spiegel vor: einem Land, das sich als vorbildliche Demokratie begreift und gleichzeitig einen Teil seiner Mitglieder als »anders« markiert, kaum schützt oder wertschätzt. Mit Beiträgen von Zain Salam Assaad, Simone Dede Ayivi, Max Czollek, Anna Dushime, Olga Grjasnowa, Enrico Ippolito, Sharon Dodua Otoo, Reyhan Şahin, Sasha Marianna Salzmann, Mithu Sanyal, Nadia Shehadeh, Margarete Stokowski, Deniz Utlu, Dana Vowinckel, Vina Yun, Hengameh Yaghoobifarah und Fatma Aydemir.
Die neue Literaturzeitschrift! Und Sie dachten bisher, Zeitschriften seien tot? Es ist ganz anders. Vom Ende eines Mediums wird immer dann gesprochen, wenn seine beste Zeit bevorsteht. Hier und da verkünden Literaturzeitschriften ihr Ende, wir drehen den Spieß um und gründen eine neue. Ganz in dem Glauben, dass Magazine mit ihrer diskursiven Reaktionsfähigkeit, ihrer Heterogenität der enthaltenen Formen und Gattungen nicht für das Publizieren von gestern, sondern für das von morgen stehen, präsentieren wir die erste Ausgabe von »Delfi. Zeitschrift für neue Literatur«. »Delfi« erscheint zweimal jährlich als Themenmagazin und vereint die relevantesten internationalen und deutschsprachigen Positionen aus Prosa, Dramatik, Lyrik, Essayistik und Comic.
Finalista del Deutscher Buchpreis Premio Robert Gernhardt Premio LiteraTour Nord «Es difícil no quedarse enganchado a Demonios». -Der Spiegel «Un fresco familiar de una intensidad extraordinaria». -Süddeutsche Zeitung «Una lectura que te abre los ojos». -ARD Druckfrisch Hüseyin Yilmaz muere de un infarto el día que cumple su sueño de regresar a Estambul para jubilarse. Han pasado treinta años desde que este hombre de origen kurdo emigrara a Alemania, en la década de 1970, para trabajar de forma incansable y sacar adelante a su familia, que ahora viaja a Turquía para enterrarle. Cada uno de ellos carga con sus propios demonios y su particular relato: Emine, la esposa, vive abrumada por dolorosos recuerdos y secretos del pasado; Sevda, la hija mayor, ha alcanzado el éxito profesional, pero su vida personal se desmorona; su hermano, Hakan, se esconde tras una máscara y le cuesta afrontar su personalidad; Peri, todavía en la universidad, arrastra sus propios duelos, y Ümit, a sus quince años, no puede expresar libremente su amor por otro chico. Las verdades ocultadas y las heridas del pasado irrumpirán en el presente de esta familia y harán tambalear sus fracturados cimientos. En esta premiada novela --que ha sido también finalista del Deutscher Buchpreis, el premio literario más importante de las letras alemanas--, y con una gran dosis de potencia narrativa, Fatma Aydemir cuestiona la esencia de esta familia de inmigrantes de primera y segunda generación, y nos muestra los abismos entre unos padres, unos hijos y unos hermanos que solo anhelan sentirse comprendidos. ENGLISH DESCRIPTION After laboring in Germany for thirty years, Hüseyin uses his hard-earned savings to purchase a sunny and spacious flat in Istanbul, envisioning the joys of retirement in his home country with his wife, Emine, by his side. But in a cruel twist of fate, he dies of a heart attack on the day he moves in. As Hüseyin's children and wife travel to Turkey for his funeral, the novel explores their lives and dreams: a teenage son struggling to embrace his sexuality; a college-educated daughter desperate to align conflicting facets of her identity; a first-born son racialized and profiled all his life, forced to perform a role he could not choose for himself; a lonely daughter left behind in rural Turkey who dreams of recapturing her family's love after joining them in Germany as a teenager; and a mother unable to break free from the cycles of violence that have defined her. In this epic tale, Fatma Aydemir explores the lives of characters who could not be more different from one another--except in their insatiable desires to be understood. Rather than a seamless narrative, the novel circles around suppressed memories, unspoken trauma, and buried pasts. Turning expectations and stereotypes of the immigrant experience on their side, Aydemir shows how we all grapple with power and beauty, the holes in our lives, and the demons that hover just out of sight.
Wie fühlt es sich an, tagtäglich als „Bedrohung“ wahrgenommen zu werden? Wie viel Vertrauen besteht nach dem NSU-Skandal noch in die Sicherheitsbehörden? Was bedeutet es, sich bei jeder Krise im Namen des gesamten Heimatlandes oder der Religionszugehörigkeit der Eltern rechtfertigen zu müssen? Und wie wirkt sich Rassismus auf die Sexualität aus? Dieses Buch ist ein Manifest gegen Heimat – einem völkisch verklärten Konzept, gegen dessen Normalisierung sich 14 deutschsprachige Autor_innen wehren. Zum einjährigen Bestehen des sogenannten „Heimatministeriums“ sammeln Fatma Aydemir und Hengameh Yaghoobifarah schonungslose Perspektiven auf eine rassistische und antisemitische Gesellschaft. In persönlichen Essays geben sie Einblick in ihren Alltag und halten Deutschland den Spiegel vor: einem Land, das sich als vorbildliche Demokratie begreift und gleichzeitig einen Teil seiner Mitglieder als »anders« markiert, kaum schützt oder wertschätzt. Mit Beiträgen von Sasha Marianna Salzmann, Sharon Dodua Otoo, Max Czollek, Mithu Sanyal, Margarete Stokowski, Olga Grjasnowa, Reyhan Şahin, Deniz Utlu, Simone Dede Ayivi, Enrico Ippolito, Nadia Shehadeh, Vina Yun, Hengameh Yaghoobifarah und Fatma Aydemir.
Sie ist siebzehn. Sie ist in Berlin geboren. Sie heißt Hazal Akgündüz. Eigentlich könnte aus ihr eine gewöhnliche Erwachsene werden. Nur dass ihre aus der Türkei eingewanderten Eltern sich in Deutschland fremd fühlen. Und dass Hazal auf ihrer Suche nach Heimat fatale Fehler begeht. Erst ist es nur ein geklauter Lippenstift. Dann stumpfe Gewalt. Als die Polizei hinter ihr her ist, flieht Hazal nach Istanbul, wo sie noch nie zuvor war. Warmherzig und wild erzählt Fatma Aydemir von den vielen Menschen, die zwischen den Kulturen und Nationen leben, und von ihrer Suche nach einem Platz in der Welt. Man will Hazal helfen, man will mit ihr durch die Nacht rennen, man will wissen, wie es mit ihr und mit uns allen weitergeht.