Anna Marlene Röhrs, im Roman »Lena« genannt, wird 1800 in dem kleinen Kirchdorf Elstorf südöstlich von Buxtehude geboren. Sie wird mit sechs Jahren in der Sommerzeit auf fremde Höfe als Arbeitskraft »vermietet«. Mit etwa 15 Jahren wird sie als Lüttmagd auf dem Hof ihrer Tante in Wulmstorf in der Nähe von Buxtehude vermittelt, wo sie im Kreis ihrer Cousinen eine zweite Heimat findet. Dort begegnet sie durch einen Wink des Schicksals dem charismatischen wie geheimnisvollen Kaufmann Michael Wilson, einem Iren, der den Gutshof Brillenburg bei Buxtehude mit seiner Familie bewohnt. Lena ist fasziniert von der fremdartigen Aura dieses reifen Weltmannes, der ihr Talent der Weberei fördert und versucht, ihr eine Ausbildung als Leineweberin zu vermitteln, was jedoch im letzten Moment scheitert. Während Lena mit ihrem Schicksal hadert, geht Wilson jahrelang auf Reisen. Derweil wird Lena gegen ihren Willen von ihren Eltern heim nach Elstorf geholt, wo sie künftig als Magd auf einem großen Bauernhof dient. Während Lena sich vor jugendlicher Sehnsucht nach Wilson verzehrt, stellt ihr der 14 Jahre ältere Knecht Hans Prink nach. Schließlich gelingt es ihm, Lena zu vergewaltigen! Eine Lebensodyssee beginnt ...
Dietrich Alsdorf Orden de los libros (cronológico)






Geschichten aus dem Stader Sand
- 222 páginas
- 8 horas de lectura
Isern Hinnerk. Roman einer mittelalterlichen Legende
- 368 páginas
- 13 horas de lectura
Der Chronist schildert Isern Hinnerk, einen grausamen Mordbrenner, der 1307 die Burg Bremervörde einnahm und später vertrieben wurde. Archäologische Funde belegen seine Eroberung der Rückzugsburg Dannsee. Dietrich Alsdorf rehabilitiert ihn als mutigen Ritter, der in der Schlacht von Ütersen kämpfte und die Leser in das mittelalterliche Leben mitnimmt.
Im historischen Kontext des Kehdinger Moors um 1830 entfaltet sich die packende Vorgeschichte des Mordfalls um Anna und ihren Stiefsohn Claus. Der zwielichtige Moorbauer Cord Meyer und seine Bande terrorisieren die Region mit Verbrechen, während Claus, gefangen zwischen der Loyalität zu seinem Vater und seiner Liebe, versucht, sich von dessen kriminellen Machenschaften zu distanzieren. Die Erzählung beleuchtet die komplexen Beziehungen und moralischen Dilemmata, die zu einem tragischen Ende führen, und bietet einen tiefen Einblick in die gesellschaftlichen Verhältnisse jener Zeit.
Im jahr 1833 ereignet sich in Himmelpforten im Landkreis Stade ein Aufsehen erregender Mord. Der sich anschließende Prozess lässt die Bevölkerung großen Anteil am Schicksal der verdächtigten nehmen, die Hinrichtung wird zum öffentlichen Schauspiel. Der Autor beschreibt in seinem Debütroman das kleinbäuerliche Milieu an der Oste des 19. Jahrhunderts als Sittengeschichte und Epos zugleich. Mit ausführlichem Anhang über die historischen Quellen, sowie zahlreiche Fotos und Dokumente.
Ohrensen
- 239 páginas
- 9 horas de lectura
