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London

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Wer heute nach London reist, kann mit diesem Buch der großen Virginia Woolf einige berühmte Plätze und Gebäude besuchen, er kann auch Häuser und Orte finden, die abseits touristischer Pfade liegen, und er wird einiges, was hier beschrieben wird, gar nicht mehr wiederfinden. Als zusammenhängende Folge für eine große Londoner Frauenzeitschrift 1931 entstanden (und noch nie ins Deutsche übertragen), beschreiben diese Prosabilder aus London genau jene Orte, die ein großes Publikum in einer klassischen Schilderung der englischen Hauptstadt erwarten durfte. Die Kunst Virginia Woolfs aber verwandelt sie alle - den Hafen, Oxford Street, das Parlament, die Kathedrale und die Häuser berühmter Menschen - in ein melancholisches Spiegelbild: Es ist das Portrait einer Metropole, die ihrer großen Vergangenheit nachsinnt und die Gegenwart noch nicht recht fassen kann, die längst von ihr Besitz ergriffen hat. Die Atmosphäre in Virginia Woolfs London, wo die Menschen noch nicht wissen, daß die viktorianische Uhr abgelaufen ist, entspricht der ihres eigenen literarischen Werks: Es läßt die Tradition entschlossen hinter sich und geht zögernd moderne Wege.

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London, Virginia Woolf

Idioma
Publicado en
1992
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(Tapa dura),
Estado del libro
Muy Bueno
Precio
5,59 €

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3,8
Muy bueno
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Título
London
Idioma
Alemán
Editorial
Wagenbach
Publicado en
1992
Formato
Tapa dura
Páginas
96
ISBN10
3803111307
ISBN13
9783803111302
Serie
Calificación
3,8 de 5
Descripción
Wer heute nach London reist, kann mit diesem Buch der großen Virginia Woolf einige berühmte Plätze und Gebäude besuchen, er kann auch Häuser und Orte finden, die abseits touristischer Pfade liegen, und er wird einiges, was hier beschrieben wird, gar nicht mehr wiederfinden. Als zusammenhängende Folge für eine große Londoner Frauenzeitschrift 1931 entstanden (und noch nie ins Deutsche übertragen), beschreiben diese Prosabilder aus London genau jene Orte, die ein großes Publikum in einer klassischen Schilderung der englischen Hauptstadt erwarten durfte. Die Kunst Virginia Woolfs aber verwandelt sie alle - den Hafen, Oxford Street, das Parlament, die Kathedrale und die Häuser berühmter Menschen - in ein melancholisches Spiegelbild: Es ist das Portrait einer Metropole, die ihrer großen Vergangenheit nachsinnt und die Gegenwart noch nicht recht fassen kann, die längst von ihr Besitz ergriffen hat. Die Atmosphäre in Virginia Woolfs London, wo die Menschen noch nicht wissen, daß die viktorianische Uhr abgelaufen ist, entspricht der ihres eigenen literarischen Werks: Es läßt die Tradition entschlossen hinter sich und geht zögernd moderne Wege.