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Putsch!

Zur Geschichte des amerikanischen Imperialismus

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Amerikas angebliche „demokratische Missionen“ gefährden oft die Stabilität der Welt. Die Verbreitung demokratischer Ideen führt häufig zu katastrophalen Ergebnissen. Seit 1893, als amerikanische Plantagenbesitzer mit Unterstützung der US-Regierung die hawaiianische Monarchie stürzten, haben die Vereinigten Staaten dreizehn ausländische Regierungen aus ideologischen, wirtschaftlichen oder politischen Gründen gewaltsam abgesetzt. Geheimdienste, Waffenhändler und gelegentlich auch amerikanische Streitkräfte waren dabei aktiv, um den globalen Einfluss der USA auszubauen. Das schlechte Gewissen der ältesten Republik der Welt spielte dabei stets eine Rolle. Ein Beispiel ist der Irak, wo der amerikanische Präsident versicherte, es gehe um die Beseitigung von Massenvernichtungswaffen und die Förderung demokratischer Werte in einer autoritären Region. Das Wort „Öl“ wurde jedoch nie erwähnt. In vielen Fällen widersprachen die politischen Konsequenzen den Hoffnungen Washingtons auf Demokratie; stattdessen siegte oft der Antiamerikanismus. Der langjährige Reporter der New York Times beleuchtet die skurrilen Umstände der offenen und geheimen Coups d'Etat, sei es in lateinamerikanischen Bananenrepubliken oder im Iran. Dabei zeigt sich, dass die zweifelhafte Kompetenz der CIA oft mit der außenpolitischen Kurzsichtigkeit der Entscheidungsträger im Weißen Haus einherging.

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Putsch!, Stephen Kinzer

Idioma
Publicado en
2007
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(Tapa dura)
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4,5
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Título
Putsch!
Subtítulo
Zur Geschichte des amerikanischen Imperialismus
Idioma
Alemán
Editorial
Eichborn
Publicado en
2007
Formato
Tapa dura
ISBN10
3821845872
ISBN13
9783821845876
Serie
Título original
Overthrow
Calificación
4,5 de 5
Descripción
Amerikas angebliche „demokratische Missionen“ gefährden oft die Stabilität der Welt. Die Verbreitung demokratischer Ideen führt häufig zu katastrophalen Ergebnissen. Seit 1893, als amerikanische Plantagenbesitzer mit Unterstützung der US-Regierung die hawaiianische Monarchie stürzten, haben die Vereinigten Staaten dreizehn ausländische Regierungen aus ideologischen, wirtschaftlichen oder politischen Gründen gewaltsam abgesetzt. Geheimdienste, Waffenhändler und gelegentlich auch amerikanische Streitkräfte waren dabei aktiv, um den globalen Einfluss der USA auszubauen. Das schlechte Gewissen der ältesten Republik der Welt spielte dabei stets eine Rolle. Ein Beispiel ist der Irak, wo der amerikanische Präsident versicherte, es gehe um die Beseitigung von Massenvernichtungswaffen und die Förderung demokratischer Werte in einer autoritären Region. Das Wort „Öl“ wurde jedoch nie erwähnt. In vielen Fällen widersprachen die politischen Konsequenzen den Hoffnungen Washingtons auf Demokratie; stattdessen siegte oft der Antiamerikanismus. Der langjährige Reporter der New York Times beleuchtet die skurrilen Umstände der offenen und geheimen Coups d'Etat, sei es in lateinamerikanischen Bananenrepubliken oder im Iran. Dabei zeigt sich, dass die zweifelhafte Kompetenz der CIA oft mit der außenpolitischen Kurzsichtigkeit der Entscheidungsträger im Weißen Haus einherging.