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Die Errettung der modernen Seele

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Wir leben in einer durchpsychologisierten Gesellschaft, in der Selbsthilfegruppen und Beziehungsratgeber boomende Erfolge feiern und der Besuch beim Therapeuten als normal gilt. Ehekrisen werden nicht mehr privat gelöst, sondern in der Praxis eines Paartherapeuten, während Psychologen Spitzensportler unterstützen. Die israelische Soziologin Eva Illouz untersucht in ihrem neuen Werk, wie der therapeutische Diskurs unser kulturelles und emotionales Leben beeinflusst. Sie verfolgt den Aufstieg der Psychoanalyse in den USA, der 1909 mit Freuds Amerikareise begann und sich über die kulturellen Eliten schnell in der amerikanischen Gesellschaft verankerte. Durch zahlreiche empirische Beispiele und die Werkzeuge einer kritischen soziologischen Theorie analysiert sie die Facetten und Funktionen eines Diskurses, der die Vorstellungen von Identität des modernen Subjekts grundlegend verändert. Ihre Ergebnisse zeigen, dass Therapien und die Kultur der Selbsthilfe den emotionalen Stil einer Gesellschaft transformieren und das Leben nicht einfacher, sondern komplizierter machen.

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Die Errettung der modernen Seele, Eva Illouz

Idioma
Publicado en
2009
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(Tapa dura)
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4,2
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Idioma
Alemán
Autores
Eva Illouz
Editorial
Suhrkamp
Publicado en
2009
Formato
Tapa dura
Páginas
412
ISBN10
3518585207
ISBN13
9783518585207
Serie
Título original
Saving the modern soul
Calificación
4,15 de 5
Descripción
Wir leben in einer durchpsychologisierten Gesellschaft, in der Selbsthilfegruppen und Beziehungsratgeber boomende Erfolge feiern und der Besuch beim Therapeuten als normal gilt. Ehekrisen werden nicht mehr privat gelöst, sondern in der Praxis eines Paartherapeuten, während Psychologen Spitzensportler unterstützen. Die israelische Soziologin Eva Illouz untersucht in ihrem neuen Werk, wie der therapeutische Diskurs unser kulturelles und emotionales Leben beeinflusst. Sie verfolgt den Aufstieg der Psychoanalyse in den USA, der 1909 mit Freuds Amerikareise begann und sich über die kulturellen Eliten schnell in der amerikanischen Gesellschaft verankerte. Durch zahlreiche empirische Beispiele und die Werkzeuge einer kritischen soziologischen Theorie analysiert sie die Facetten und Funktionen eines Diskurses, der die Vorstellungen von Identität des modernen Subjekts grundlegend verändert. Ihre Ergebnisse zeigen, dass Therapien und die Kultur der Selbsthilfe den emotionalen Stil einer Gesellschaft transformieren und das Leben nicht einfacher, sondern komplizierter machen.