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Die Berufsausbildung ist ein zentrales gesellschaftspolitisches Thema, das durch Berichte über fehlende Ausbildungsplätze und unzureichende Voraussetzungen für Jugendliche geprägt ist. Technologischer Fortschritt und globaler Wettbewerb stellen hohe Anforderungen an Auszubildende und erfordern effiziente, flexible Ausbildungsformen. Das deutsche System der dualen Ausbildung – eine Kombination aus theoretischem Wissen und praktischen Erfahrungen – wird oft als Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg angesehen und trägt zur niedrigen Jugendarbeitslosigkeit bei. Dennoch steht auch die duale Ausbildung in der Kritik, wobei einzelne Komponenten hinterfragt werden. Um die Diskussion zu verstehen, ist ein Blick auf die Geschichte der Ausbildung notwendig. Der Ursprung der dualen Ausbildung reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück, als die Gewerbefreiheit neue Ausbildungsformen hervorbrachte. Zwischen 1820 und 1845 entstanden die ersten Zeichen-, Gewerbe- und Handwerkerschulen, die später in kommunale Trägerschaft übergingen. Die Berufsschulen entwickelten sich in den 1920er Jahren, und die gesetzliche Berufspflicht wurde 1938 eingeführt. Die betriebliche Ausbildung als zweite Säule des dualen Systems etablierte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, und zwischen 1918 und 1938 wurden feste Strukturen geschaffen. Der Katalog der Ausstellung beschreibt diesen Prozess in Hessen und beleuchtet
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Vom Lehrling zum Azubi, Ulrich Eisenbach
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- Publicado en
- 2009
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