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Die Entdeckung der Nachhaltigkeit

Kulturgeschichte eines Begriffs

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Nachhaltigkeit ist ein tief verwurzelter Begriff in unserer Kultur, der vor seinem inflationären Gebrauch gerettet werden muss. Das Wörterbuch der deutschen Sprache von 1807 definiert „Nachhalt“ als das, woran man sich hält, wenn alles andere nicht mehr hält. In diesem anschaulich erzählten Werk wird der Begriff neu vermessen. Vor fast 250 Jahren wurde er zum Leitbegriff des deutschen Forstwesens und beschreibt die Verpflichtung, Reserven für zukünftige Generationen zu bewahren. Das Dreieck der Nachhaltigkeit – ökologisches Gleichgewicht, ökonomische Sicherheit und soziale Gerechtigkeit – wurde 1713 von Hans Carl von Carlowitz eingeführt und ist heute als „sustainable development“ bekannt. Diese Idee hat jedoch tiefere Wurzeln, die bis zu Franziskus von Assisi und den griechischen Philosophen zurückreichen. Ulrich Grobers spannende (Zeit)Reise führt uns an den Hof des Sonnenkönigs und in die deutschen Fürstenstaaten, beleuchtet den sächsischen Silberbergbau und den Holzmangel. Die Nachhaltigkeitsidee ist oft ein Kind der Krise und markiert die Entstehung eines neuen Bewusstseins: dass unser Planet erhalten und bewahrt werden muss.

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Die Entdeckung der Nachhaltigkeit, Ulrich Grober

Idioma
Publicado en
2013
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Subtítulo
Kulturgeschichte eines Begriffs
Idioma
Alemán
Editorial
Kunstmann
Publicado en
2013
Formato
Tapa dura
ISBN10
3888978246
ISBN13
9783888978241
Serie
Título original
Die Entdeckung der Nachhaltigkeit
Calificación
3,7 de 5
Descripción
Nachhaltigkeit ist ein tief verwurzelter Begriff in unserer Kultur, der vor seinem inflationären Gebrauch gerettet werden muss. Das Wörterbuch der deutschen Sprache von 1807 definiert „Nachhalt“ als das, woran man sich hält, wenn alles andere nicht mehr hält. In diesem anschaulich erzählten Werk wird der Begriff neu vermessen. Vor fast 250 Jahren wurde er zum Leitbegriff des deutschen Forstwesens und beschreibt die Verpflichtung, Reserven für zukünftige Generationen zu bewahren. Das Dreieck der Nachhaltigkeit – ökologisches Gleichgewicht, ökonomische Sicherheit und soziale Gerechtigkeit – wurde 1713 von Hans Carl von Carlowitz eingeführt und ist heute als „sustainable development“ bekannt. Diese Idee hat jedoch tiefere Wurzeln, die bis zu Franziskus von Assisi und den griechischen Philosophen zurückreichen. Ulrich Grobers spannende (Zeit)Reise führt uns an den Hof des Sonnenkönigs und in die deutschen Fürstenstaaten, beleuchtet den sächsischen Silberbergbau und den Holzmangel. Die Nachhaltigkeitsidee ist oft ein Kind der Krise und markiert die Entstehung eines neuen Bewusstseins: dass unser Planet erhalten und bewahrt werden muss.