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Weil sie Armenier*innen sind

Essay

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  • 100 páginas
  • 4 horas de lectura

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Der Völkermord an den Armenier*innen ist ein dunkles Kapitel in der türkischen Geschichte, das bis heute tabuisiert bleibt und die nachfolgenden Generationen belastet. Pınar Selek reflektiert in ihrem Essay über die Herausforderungen, sich in einer Gesellschaft neu zu orientieren, die aus irreführenden Geschichtsbüchern lernt und in der die armenische Kultur aus dem öffentlichen Leben verdrängt wurde. Sie thematisiert auch ihre Erfahrungen in linken Bewegungen, die diese Verleugnung verinnerlicht haben. Ihr Schreiben bietet einen schonungslosen Blick auf das politische System der Türkei und ist ein sensibles, engagiertes und oft selbstkritisches Zeugnis. Selek, eine außergewöhnliche Frau, mehrfach ausgezeichnete Hochschuldozentin und brillante Erzählerin, könnte, wenn es nach der türkischen Regierung geht, zu einer weltweit gesuchten Kriminellen werden. Dies allein aufgrund ihrer Herkunft in einem Land, in dem verschiedene Völker gegeneinander aufgehetzt werden. Sie gehört zu den wenigen, die es gewagt haben, Grenzen zu überschreiten, um Friedensgeschichten zu sammeln, ähnlich wie Osman Kavala, Selahattin Demirtaş und Hrant Dink, der 2007 ermordet wurde. Die offiziellen Anschuldigungen gegen Pınar sind ebenso lächerlich wie die gegen diese anderen mutigen Stimmen.

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Weil sie Armenier*innen sind, Pınar Selek

Idioma
Publicado en
2023
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(Tapa blanda)
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Título
Weil sie Armenier*innen sind
Subtítulo
Essay
Idioma
Alemán
Publicado en
2023
Formato
Tapa blanda
Páginas
100
ISBN10
3949545476
ISBN13
9783949545474
Serie
Etiquetas
No ficción
Descripción
Der Völkermord an den Armenier*innen ist ein dunkles Kapitel in der türkischen Geschichte, das bis heute tabuisiert bleibt und die nachfolgenden Generationen belastet. Pınar Selek reflektiert in ihrem Essay über die Herausforderungen, sich in einer Gesellschaft neu zu orientieren, die aus irreführenden Geschichtsbüchern lernt und in der die armenische Kultur aus dem öffentlichen Leben verdrängt wurde. Sie thematisiert auch ihre Erfahrungen in linken Bewegungen, die diese Verleugnung verinnerlicht haben. Ihr Schreiben bietet einen schonungslosen Blick auf das politische System der Türkei und ist ein sensibles, engagiertes und oft selbstkritisches Zeugnis. Selek, eine außergewöhnliche Frau, mehrfach ausgezeichnete Hochschuldozentin und brillante Erzählerin, könnte, wenn es nach der türkischen Regierung geht, zu einer weltweit gesuchten Kriminellen werden. Dies allein aufgrund ihrer Herkunft in einem Land, in dem verschiedene Völker gegeneinander aufgehetzt werden. Sie gehört zu den wenigen, die es gewagt haben, Grenzen zu überschreiten, um Friedensgeschichten zu sammeln, ähnlich wie Osman Kavala, Selahattin Demirtaş und Hrant Dink, der 2007 ermordet wurde. Die offiziellen Anschuldigungen gegen Pınar sind ebenso lächerlich wie die gegen diese anderen mutigen Stimmen.