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"So fahre nun zur Hölle!"

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Am 12. Mai 1933 wurden auch in der Universitätsstadt Erlangen im Rahmen der „Aktion wider den undeutschen Geist“ die Werke von Schriftstellerinnen und Schriftstellern verbrannt, die den natio-nalsozialistischen Machthabern missliebig waren. Der Sammelband „‘So fahre nun zur Hölle!‘ Die Bücherverbrennung am 12. Mai 1933 in Erlangen“ beleuchtet dieses Ereignis unter verschiedenen Gesichtspunkten und präsentiert spannende neue Forschungsergebnisse zu den Akteuren und Vorgängen in Erlangen im Kontext der Bücherverbrennung. „So fahre nun zur Hölle!“ rief der Vorsitzende des Erlanger Kampfausschusses „wider den undeutschen Geist“, der Jurastudent Wilhelm Höfer vor 90 Jahren auf dem Erlanger Schloßplatz aus und meinte damit die von den Nationalsozialist*innen und ihren Anhänger*innen verfemten Autorinnen und Autoren, deren Schriften er ins Feuer warf: Juden und Jüdinnen, Kommunist*innen, Sozialist*innen, Pazifist*innen und viele andere. „Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen“, schrieb Heinrich Heine, der in Erlangen ebenfalls zu den „zur Hölle geschickten“ Autoren gehörte.

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"So fahre nun zur Hölle!", Andreas Jakob

Idioma
Publicado en
2023
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Título
"So fahre nun zur Hölle!"
Idioma
Alemán
Publicado en
2023
ISBN10
3944452151
ISBN13
9783944452159
Serie
Descripción
Am 12. Mai 1933 wurden auch in der Universitätsstadt Erlangen im Rahmen der „Aktion wider den undeutschen Geist“ die Werke von Schriftstellerinnen und Schriftstellern verbrannt, die den natio-nalsozialistischen Machthabern missliebig waren. Der Sammelband „‘So fahre nun zur Hölle!‘ Die Bücherverbrennung am 12. Mai 1933 in Erlangen“ beleuchtet dieses Ereignis unter verschiedenen Gesichtspunkten und präsentiert spannende neue Forschungsergebnisse zu den Akteuren und Vorgängen in Erlangen im Kontext der Bücherverbrennung. „So fahre nun zur Hölle!“ rief der Vorsitzende des Erlanger Kampfausschusses „wider den undeutschen Geist“, der Jurastudent Wilhelm Höfer vor 90 Jahren auf dem Erlanger Schloßplatz aus und meinte damit die von den Nationalsozialist*innen und ihren Anhänger*innen verfemten Autorinnen und Autoren, deren Schriften er ins Feuer warf: Juden und Jüdinnen, Kommunist*innen, Sozialist*innen, Pazifist*innen und viele andere. „Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen“, schrieb Heinrich Heine, der in Erlangen ebenfalls zu den „zur Hölle geschickten“ Autoren gehörte.