Bookbot

Die kasernierte Nation

Militärdienst und Zivilgesellschaft in Deutschland

Valoración del libro

Parámetros

  • 476 páginas
  • 17 horas de lectura

Más información sobre el libro

Der 'deutsche Militarismus' wird seit langem als zentrales Element der deutschen Gesellschaft verstanden. In Anbetracht der Rolle des Militarismus untersucht dieses Buch, wie die Wehrpflicht dazu beigetragen hat, ein starkes Gefühl der militärischen Verpflichtung in der deutschen Öffentlichkeit zu verankern. Die kasernierte Nation erzählt die Geschichte, wie sich die militärisch-zivilen Beziehungen in Deutschland in den letzten zweihundert Jahren entwickelt haben. Der Fokus liegt auf der Einführung und Entwicklung der Wehrpflicht und deren Beziehung zur Staatsbürgerschaft, Nationenbildung, Geschlechterbildung und dem Konzept von Gewalt. Sie beginnt im frühen neunzehnten Jahrhundert, als die Wehrpflicht erstmals in Preußen eingeführt wurde und zunächst auf heftige Kritik aus allen gesellschaftlichen Bereichen stieß, und führt bis zu den beiden deutschen Staaten der Nachkriegszeit nach 1949. Das Buch behandelt das preußische Modell während des Ersten Weltkriegs, die Weimarer Republik, in der keine Wehrpflicht durchgesetzt wurde, und die massenhafte Mobilisierung des Dritten Reiches. In diesem umfassenden Bericht untersucht die angesehene Historikerin Ute Frevert, wie die Zivilgesellschaft mit institutionalisierten Gewalt umgeht und wie dies die Modelle von Staatsbürgerschaft und Geschlechterverhältnissen beeinflusst.

Publicación

Compra de libros

Die kasernierte Nation, Ute Frevert

Idioma
Publicado en
2001
product-detail.submit-box.info.binding
(Tapa dura)
Te avisaremos por correo electrónico en cuanto lo localicemos.

Métodos de pago

4,0
Muy bueno
2 Valoraciones

Nos falta tu reseña aquí

Subtítulo
Militärdienst und Zivilgesellschaft in Deutschland
Idioma
Alemán
Editorial
Beck
Publicado en
2001
Formato
Tapa dura
Páginas
476
ISBN10
3406479790
ISBN13
9783406479793
Serie
Calificación
4 de 5
Descripción
Der 'deutsche Militarismus' wird seit langem als zentrales Element der deutschen Gesellschaft verstanden. In Anbetracht der Rolle des Militarismus untersucht dieses Buch, wie die Wehrpflicht dazu beigetragen hat, ein starkes Gefühl der militärischen Verpflichtung in der deutschen Öffentlichkeit zu verankern. Die kasernierte Nation erzählt die Geschichte, wie sich die militärisch-zivilen Beziehungen in Deutschland in den letzten zweihundert Jahren entwickelt haben. Der Fokus liegt auf der Einführung und Entwicklung der Wehrpflicht und deren Beziehung zur Staatsbürgerschaft, Nationenbildung, Geschlechterbildung und dem Konzept von Gewalt. Sie beginnt im frühen neunzehnten Jahrhundert, als die Wehrpflicht erstmals in Preußen eingeführt wurde und zunächst auf heftige Kritik aus allen gesellschaftlichen Bereichen stieß, und führt bis zu den beiden deutschen Staaten der Nachkriegszeit nach 1949. Das Buch behandelt das preußische Modell während des Ersten Weltkriegs, die Weimarer Republik, in der keine Wehrpflicht durchgesetzt wurde, und die massenhafte Mobilisierung des Dritten Reiches. In diesem umfassenden Bericht untersucht die angesehene Historikerin Ute Frevert, wie die Zivilgesellschaft mit institutionalisierten Gewalt umgeht und wie dies die Modelle von Staatsbürgerschaft und Geschlechterverhältnissen beeinflusst.