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Mallingers Abschied

oder Vom Sinn und vom Unsinn der Arbeit

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  • 144 páginas
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Arbeit, ein uraltes Wort mit vielen Facetten, wird im Deutschen Wörterbuch der Brüder Grimm von 1854 als bemerkenswert beschrieben. Diese Einschätzung trifft heute besonders zu: Die letzte bedeutende Senkung der Normarbeitszeit liegt fünfzig Jahre zurück, während die Arbeitsproduktivität in diesem Zeitraum auf das Zweieinhalbfache gestiegen ist. Was früher in zweieinhalb Tagen erledigt wurde, schafft man jetzt in einem Tag. Die Normarbeitszeit bleibt jedoch unverändert bei vierzig Stunden. Warum ist das so? Eine ähnliche Diskrepanz zeigt sich bei den Staatszielen der Europäischen Union: Vollzeitbeschäftigung für alle arbeitsfähigen Personen und das Ende der Erderwärmung sind offensichtlich unvereinbar. In der Erzählung wird ein Therapeut mit diesen drängenden Fragen konfrontiert und untersucht das Leiden an der Arbeit. Auf der Suche nach einer gesellschaftlichen Lösung versammelt er verschiedene Stimmen und Erzählungen, um die gegenwärtige Situation zu beleuchten. Unterstützt von einem befreundeten Ökonom erkennt der Doktor Mallinger die Absurdität der Welt und die Gründe für den anhaltenden Arbeitsdruck. Diese Erzählung stellt den ziellosen Irrungen der Arbeitsgesellschaft die Forderungen von Kultur und Humanität entgegen und sucht nach Orientierung in einer komplexen Realität.

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Mallingers Abschied, Sven Hartberger

Idioma
Publicado en
2023
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(Tapa dura)
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Título
Mallingers Abschied
Subtítulo
oder Vom Sinn und vom Unsinn der Arbeit
Idioma
Alemán
Editorial
Sonderzahl
Publicado en
2023
Formato
Tapa dura
Páginas
144
ISBN10
3854496451
ISBN13
9783854496458
Serie
Calificación
4,65 de 5
Descripción
Arbeit, ein uraltes Wort mit vielen Facetten, wird im Deutschen Wörterbuch der Brüder Grimm von 1854 als bemerkenswert beschrieben. Diese Einschätzung trifft heute besonders zu: Die letzte bedeutende Senkung der Normarbeitszeit liegt fünfzig Jahre zurück, während die Arbeitsproduktivität in diesem Zeitraum auf das Zweieinhalbfache gestiegen ist. Was früher in zweieinhalb Tagen erledigt wurde, schafft man jetzt in einem Tag. Die Normarbeitszeit bleibt jedoch unverändert bei vierzig Stunden. Warum ist das so? Eine ähnliche Diskrepanz zeigt sich bei den Staatszielen der Europäischen Union: Vollzeitbeschäftigung für alle arbeitsfähigen Personen und das Ende der Erderwärmung sind offensichtlich unvereinbar. In der Erzählung wird ein Therapeut mit diesen drängenden Fragen konfrontiert und untersucht das Leiden an der Arbeit. Auf der Suche nach einer gesellschaftlichen Lösung versammelt er verschiedene Stimmen und Erzählungen, um die gegenwärtige Situation zu beleuchten. Unterstützt von einem befreundeten Ökonom erkennt der Doktor Mallinger die Absurdität der Welt und die Gründe für den anhaltenden Arbeitsdruck. Diese Erzählung stellt den ziellosen Irrungen der Arbeitsgesellschaft die Forderungen von Kultur und Humanität entgegen und sucht nach Orientierung in einer komplexen Realität.