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Der bedeutende ungarische realistische Romanautor enthüllt in dem Roman "Verwandte" die Bestechlichkeit und Betrügereien ungarischer Regierungs- und Selbstverwaltungsbeamter. An der zentralen Figur des Romans, dem unbedeutenden Magistratsbeamten Štěpán Kopjáss, zeigt der Autor überzeugend die Ohnmacht des Individuums gegenüber der korrupten Maschinerie der Finanzmagnaten und hohen Beamten. Kopjáss unterliegt in diesem Kampf zweimal: erstens, als er selbst die finanzielle Moral dieser Kreise übernimmt, und zweitens, als er im Kampf um die Pfründe ausgeschaltet wird. Während der Roman aus der Welt der hohen Bourgeoisie zwangsläufig pessimistisch endet, ist "Motýlek", der aus dem proletarischen Milieu schöpft, erfüllt von einer freudigen Zuversicht in die Menschen. Die siegreiche Liebe von Jósky Darabos und Zsuzsika Hitves, die trotz aller Widrigkeiten ein gemeinsames Leben beginnen, verleiht dem Roman nicht nur lyrischen Zauber, sondern auch Züge gesellschaftlicher Revolte.

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Verwandte, Zsigmond Móricz

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Publicado en
1954
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(Tapa dura)
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Título
Verwandte
Idioma
Alemán
Editorial
Paul list
Publicado en
1954
Formato
Tapa dura
Serie
Título original
Rokonok
Descripción
Der bedeutende ungarische realistische Romanautor enthüllt in dem Roman "Verwandte" die Bestechlichkeit und Betrügereien ungarischer Regierungs- und Selbstverwaltungsbeamter. An der zentralen Figur des Romans, dem unbedeutenden Magistratsbeamten Štěpán Kopjáss, zeigt der Autor überzeugend die Ohnmacht des Individuums gegenüber der korrupten Maschinerie der Finanzmagnaten und hohen Beamten. Kopjáss unterliegt in diesem Kampf zweimal: erstens, als er selbst die finanzielle Moral dieser Kreise übernimmt, und zweitens, als er im Kampf um die Pfründe ausgeschaltet wird. Während der Roman aus der Welt der hohen Bourgeoisie zwangsläufig pessimistisch endet, ist "Motýlek", der aus dem proletarischen Milieu schöpft, erfüllt von einer freudigen Zuversicht in die Menschen. Die siegreiche Liebe von Jósky Darabos und Zsuzsika Hitves, die trotz aller Widrigkeiten ein gemeinsames Leben beginnen, verleiht dem Roman nicht nur lyrischen Zauber, sondern auch Züge gesellschaftlicher Revolte.