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Eine tragische und harte Vision eines kastilischen Dorfes, "Die Ratten" ist eines der Werke, in dem Delibes das Drama des ländlichen Kastiliens am besten widerspiegelt, eines Kastiliens, das trotz seiner Armut Größe ausstrahlt. In dem Roman scheint das geografische und soziale Umfeld das Sein und Existieren seiner Figuren entscheidend zu bestimmen; das Schicksal spielt mit diesen armen Dorfbewohnern, die an ihrem Heimatland festhalten, lebendig und elementar, und die ihre Freiheit leidenschaftlich verteidigen. Sie bilden ein Tableau aus roher und pulsierender Menschlichkeit. Unter ihnen tritt kraftvoll die Figur des Raters hervor, vor allem jedoch die des Nini, eines Kindes, das leidet und versucht, sich gegen die Tristesse um ihn herum zu erheben; seine Rebellion ist jedoch still, sanft und erhebt ihn zur Symbolfigur: ein Symbol für Unschuld gegen List, für Bescheidenheit gegen Eitelkeit, letztlich für das Gute gegen das Böse.
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Die Ratten, Miguel Delibes
- Idioma
- Publicado en
- 1992
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- (Tapa dura)
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- Título
- Die Ratten
- Idioma
- Alemán
- Autores
- Miguel Delibes
- Editorial
- Piper
- Publicado en
- 1992
- Formato
- Tapa dura
- ISBN10
- 3492030718
- ISBN13
- 9783492030717
- Serie
- Etiquetas
- Ficción, Tema histórico, Clásicos, Siglo XX, Literatura española, España
- Título original
- Las ratas
- Calificación
- 4 de 5
- Descripción
- Eine tragische und harte Vision eines kastilischen Dorfes, "Die Ratten" ist eines der Werke, in dem Delibes das Drama des ländlichen Kastiliens am besten widerspiegelt, eines Kastiliens, das trotz seiner Armut Größe ausstrahlt. In dem Roman scheint das geografische und soziale Umfeld das Sein und Existieren seiner Figuren entscheidend zu bestimmen; das Schicksal spielt mit diesen armen Dorfbewohnern, die an ihrem Heimatland festhalten, lebendig und elementar, und die ihre Freiheit leidenschaftlich verteidigen. Sie bilden ein Tableau aus roher und pulsierender Menschlichkeit. Unter ihnen tritt kraftvoll die Figur des Raters hervor, vor allem jedoch die des Nini, eines Kindes, das leidet und versucht, sich gegen die Tristesse um ihn herum zu erheben; seine Rebellion ist jedoch still, sanft und erhebt ihn zur Symbolfigur: ein Symbol für Unschuld gegen List, für Bescheidenheit gegen Eitelkeit, letztlich für das Gute gegen das Böse.


