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Zum ewigen Frieden

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„Zum ewigen Frieden - Ein philosophischer Entwurf“ zeigt, dass Immanuel Kant mit seiner Schrift das Weltverhältnis des Menschen auf Denknotwendigkeiten reduziert. Diese Herangehensweise führte oft zu dem Vorwurf der Weltfremdheit, da viele Leser Kants rigoroses Denken als unpraktisch empfanden. Bei genauerer Betrachtung wird jedoch klar, dass Kant, geprägt von Beobachtungen und Lektüren, ein politischer Denker ist. Er handelte nicht aktiv in der Politik, was seinem Selbstverständnis als Philosoph widersprochen hätte, sondern stellte das friedliche Zusammenleben der Menschen in den Mittelpunkt seiner Philosophie. Der Text spiegelt eine kreative Phase wider, in der Kant über Erlaubnisgesetze und Eigentumsformen nachdenkt, was auf die Argumentationsstrukturen seiner späteren „Rechtslehre“ hinweist. Interessanterweise betrachtete Kant 1798 die zuvor angenommene Garantie des ewigen Friedens durch die Natur als zu optimistisch. In seinem Werk „Der Streit der Fakultäten“ spricht er nur noch von „Geschichtszeichen“, die auf eine Verbesserung der schlechten Zustände in der Weltgeschichte hindeuten. Dies zeigt, dass Kant trotz seiner philosophischen Strenge ein tiefes Verständnis für die komplexe Realität der menschlichen Existenz hatte.

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Zum ewigen Frieden, Immanuel Kant

Idioma
Publicado en
2009
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3,7
Muy bueno
136 Valoraciones

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Idioma
Alemán
Páginas
135
ISBN10
3936773513
ISBN13
9783936773514
Serie
Primera publicación
1795
Título original
Zum ewigen Frieden
Calificación
3,7 de 5
Descripción
„Zum ewigen Frieden - Ein philosophischer Entwurf“ zeigt, dass Immanuel Kant mit seiner Schrift das Weltverhältnis des Menschen auf Denknotwendigkeiten reduziert. Diese Herangehensweise führte oft zu dem Vorwurf der Weltfremdheit, da viele Leser Kants rigoroses Denken als unpraktisch empfanden. Bei genauerer Betrachtung wird jedoch klar, dass Kant, geprägt von Beobachtungen und Lektüren, ein politischer Denker ist. Er handelte nicht aktiv in der Politik, was seinem Selbstverständnis als Philosoph widersprochen hätte, sondern stellte das friedliche Zusammenleben der Menschen in den Mittelpunkt seiner Philosophie. Der Text spiegelt eine kreative Phase wider, in der Kant über Erlaubnisgesetze und Eigentumsformen nachdenkt, was auf die Argumentationsstrukturen seiner späteren „Rechtslehre“ hinweist. Interessanterweise betrachtete Kant 1798 die zuvor angenommene Garantie des ewigen Friedens durch die Natur als zu optimistisch. In seinem Werk „Der Streit der Fakultäten“ spricht er nur noch von „Geschichtszeichen“, die auf eine Verbesserung der schlechten Zustände in der Weltgeschichte hindeuten. Dies zeigt, dass Kant trotz seiner philosophischen Strenge ein tiefes Verständnis für die komplexe Realität der menschlichen Existenz hatte.