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- 717 páginas
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Während seiner ersten Frankreichreise 1893 begegnete Heinrich Mann dem Thema seines Lebens: die Geschichte von Henri Bourbon, König von Navarra, der als Heinrich IV. zum großen Einiger Frankreichs wurde. Durch mehrfachen Konfessionswechsel erließ er das Toleranzedikt von Nantes, um einen Ausgleich zwischen Hugenotten und Katholiken zu schaffen. Er ging mit der Sentenz „Paris ist eine Messe wert“ in die Geschichte ein, was seine Menschlichkeit über die Doktrin stellte. Heinrich IV. (1553-1610) war in der frühen Phase der Aufklärung verwurzelt und strebte nicht nach Gottesgnadentum, sondern wollte Frankreich zum „Vorposten der menschlichen Freiheiten“ gestalten. Er wollte, dass jeder Franzose am Sonntag „ein Huhn im Topf“ haben konnte. Heinrich Mann begann die Niederschrift dieses über 1500 Seiten umfassenden Romans vor seiner Flucht aus Berlin, als die Gefahr der Nazis bereits spürbar war. Der Großteil des Werks entstand im französischen Exil. In seinen Henri-Quatre-Romanen nutzt Mann den historischen Roman als Mittel der politischen Kritik. Die reaktionäre katholische „Liga“, die mit Gewalt ihre Macht sichert, steht metaphorisch für die Nazis; einige Figuren spiegeln Züge von Hitler und Goebbels wider.
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Die Jugend des Königs Henri Quatre, Heinrich Mann
- Idioma
- Publicado en
- 1974
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- (Tapa blanda)
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- Subtítulo
- Roman
- Idioma
- Alemán
- Autores
- Heinrich Mann
- Editorial
- Fischer Taschenbuch Verlag
- Publicado en
- 1974
- Formato
- Tapa blanda
- Páginas
- 717
- ISBN10
- 3596101182
- ISBN13
- 9783596101184
- Serie
- Enrique IV
- Etiquetas
- Ficción, Novelas históricas, Temas religiosos, Clásicos, Literatura alemana, Francia, Alemania, Historias de vida, Siglo XVI, Reyes, Monarcas, Católicos, Siglo XVI-XVII, Hugenotes, Bourbon, Noche de San Bartolomé, Enrique IV de Francia 1553-1610
- Primera publicación
- 1935
- Título original
- Die Jugend des Königs Henri Quatre
- Calificación
- 4,05 de 5
- Descripción
- Während seiner ersten Frankreichreise 1893 begegnete Heinrich Mann dem Thema seines Lebens: die Geschichte von Henri Bourbon, König von Navarra, der als Heinrich IV. zum großen Einiger Frankreichs wurde. Durch mehrfachen Konfessionswechsel erließ er das Toleranzedikt von Nantes, um einen Ausgleich zwischen Hugenotten und Katholiken zu schaffen. Er ging mit der Sentenz „Paris ist eine Messe wert“ in die Geschichte ein, was seine Menschlichkeit über die Doktrin stellte. Heinrich IV. (1553-1610) war in der frühen Phase der Aufklärung verwurzelt und strebte nicht nach Gottesgnadentum, sondern wollte Frankreich zum „Vorposten der menschlichen Freiheiten“ gestalten. Er wollte, dass jeder Franzose am Sonntag „ein Huhn im Topf“ haben konnte. Heinrich Mann begann die Niederschrift dieses über 1500 Seiten umfassenden Romans vor seiner Flucht aus Berlin, als die Gefahr der Nazis bereits spürbar war. Der Großteil des Werks entstand im französischen Exil. In seinen Henri-Quatre-Romanen nutzt Mann den historischen Roman als Mittel der politischen Kritik. Die reaktionäre katholische „Liga“, die mit Gewalt ihre Macht sichert, steht metaphorisch für die Nazis; einige Figuren spiegeln Züge von Hitler und Goebbels wider.



























