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Sieben Derwische

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Dieses Werk stellt eine Entdeckung der sufistischen und poetischen Welt dar, die wir durch einen Text kennenlernen, der sich als eine kohärente und vielfältige dokumentarische Reise präsentiert. Der Autor möchte mit dem Leser eine Sensibilität teilen, ohne die Forschungen zu vernachlässigen, die in der Türkei großen Erfolg hatten, insbesondere im Hinblick auf die aktuelle Diskussion über die alevitisch-bektaschitische Synthese. Gürsel wählt es, den einfachen Volksglauben jenseits aller politischen Implikationen zu leben und konzentriert sich daher auf die Mythen der Mevlevi- und Bektashi-Ordensgemeinschaften, die seit langem politisch „abgeschottet“ sind. Besonders präzise beschreibt er die Mythen, die um die alevitischen Derwische entstanden sind, was es nicht nur dem europäischen Leser, sondern auch vielen türkischen Lesern ermöglicht, sich einer völlig fremden Welt zu nähern. Hinter den vielen Erzählsträngen, die mit Mythen und Geschichten verwoben sind, wird deutlich, dass Derwische verschiedener Wege zur Verbreitung des Islam in Gemeinschaften beigetragen haben, die größtenteils dem Christentum angehören, indem sie friedlich Anatolien eroberten, da die muslimischen Eroberer dies nicht mit dem Schwert erreichten.

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Sieben Derwische, Nedim Gürsel

Idioma
Publicado en
2008
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(Tapa dura)
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4,0
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Título
Sieben Derwische
Idioma
Alemán
Editorial
Insel Verlag
Publicado en
2008
Formato
Tapa dura
ISBN10
345817401X
ISBN13
9783458174011
Serie
Título original
Yedi dervişler
Calificación
4 de 5
Descripción
Dieses Werk stellt eine Entdeckung der sufistischen und poetischen Welt dar, die wir durch einen Text kennenlernen, der sich als eine kohärente und vielfältige dokumentarische Reise präsentiert. Der Autor möchte mit dem Leser eine Sensibilität teilen, ohne die Forschungen zu vernachlässigen, die in der Türkei großen Erfolg hatten, insbesondere im Hinblick auf die aktuelle Diskussion über die alevitisch-bektaschitische Synthese. Gürsel wählt es, den einfachen Volksglauben jenseits aller politischen Implikationen zu leben und konzentriert sich daher auf die Mythen der Mevlevi- und Bektashi-Ordensgemeinschaften, die seit langem politisch „abgeschottet“ sind. Besonders präzise beschreibt er die Mythen, die um die alevitischen Derwische entstanden sind, was es nicht nur dem europäischen Leser, sondern auch vielen türkischen Lesern ermöglicht, sich einer völlig fremden Welt zu nähern. Hinter den vielen Erzählsträngen, die mit Mythen und Geschichten verwoben sind, wird deutlich, dass Derwische verschiedener Wege zur Verbreitung des Islam in Gemeinschaften beigetragen haben, die größtenteils dem Christentum angehören, indem sie friedlich Anatolien eroberten, da die muslimischen Eroberer dies nicht mit dem Schwert erreichten.