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Fermina Márquez

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  • 184 páginas
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"Fermina Márquez" ist ein "Jugendroman", der im Internat einen Raum des Konflikts findet. Eine bunte Gruppe von Schülern: Kolumbianer, Haitianer, Mexikaner, Spanier und Franzosen, versammelt sich im Internat der Pariser Banlieue im Streben nach (guter) Bildung, der kosmopolitischen Bildung des Bürgertums. Diese Bildung, die auf "Wissen, um handeln zu können" ausgerichtet ist, konzentriert sich auf die Persönlichkeit von Joanny Léniot, einem Mittelschichtskind in einem hochbürgerlichen Umfeld, der sich gegen die Vorherrschaft verteidigen muss, die das große Kapital, repräsentiert durch die Kinder großer amerikanischer Millionäre, mit sich bringt. Joanny Léniot erscheint in Larbauds Erzählung wie ein Faust in jugendlichem Stadium. Wie der vermeintliche alchemistische Renaissance-Mann hat auch er alle kognitiven Erfahrungen des Lebens ausprobiert, lebt jedoch trotz allem in großer existenzieller Unzufriedenheit. Getrieben von dem Streben nach Wissen als Prinzip der Selbstbehauptung, zeigt sich Léniot bereit für die Liebe, die in seinem Leben auf ihn wartet. Der Beschreibung des Prozesses der persönlichen Reifung wird ein besonderes Merkmal hinzugefügt: das der Autobiografie. Die Verlässlichkeit und Treue der beschriebenen psychologischen Prozesse der Jugend lassen vermuten, dass das Werk eine verschlüsselte Geschichte der Bildung des jungen Larbaud ist, die die Entstehung seiner eigenen Persönlichkeit analysiert.

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Fermina Márquez, Valery Larbaud

Idioma
Publicado en
1992
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(Tapa blanda)
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Idioma
Alemán
Publicado en
1992
Formato
Tapa blanda
Páginas
184
ISBN10
3548302505
ISBN13
9783548302508
Serie
Descripción
"Fermina Márquez" ist ein "Jugendroman", der im Internat einen Raum des Konflikts findet. Eine bunte Gruppe von Schülern: Kolumbianer, Haitianer, Mexikaner, Spanier und Franzosen, versammelt sich im Internat der Pariser Banlieue im Streben nach (guter) Bildung, der kosmopolitischen Bildung des Bürgertums. Diese Bildung, die auf "Wissen, um handeln zu können" ausgerichtet ist, konzentriert sich auf die Persönlichkeit von Joanny Léniot, einem Mittelschichtskind in einem hochbürgerlichen Umfeld, der sich gegen die Vorherrschaft verteidigen muss, die das große Kapital, repräsentiert durch die Kinder großer amerikanischer Millionäre, mit sich bringt. Joanny Léniot erscheint in Larbauds Erzählung wie ein Faust in jugendlichem Stadium. Wie der vermeintliche alchemistische Renaissance-Mann hat auch er alle kognitiven Erfahrungen des Lebens ausprobiert, lebt jedoch trotz allem in großer existenzieller Unzufriedenheit. Getrieben von dem Streben nach Wissen als Prinzip der Selbstbehauptung, zeigt sich Léniot bereit für die Liebe, die in seinem Leben auf ihn wartet. Der Beschreibung des Prozesses der persönlichen Reifung wird ein besonderes Merkmal hinzugefügt: das der Autobiografie. Die Verlässlichkeit und Treue der beschriebenen psychologischen Prozesse der Jugend lassen vermuten, dass das Werk eine verschlüsselte Geschichte der Bildung des jungen Larbaud ist, die die Entstehung seiner eigenen Persönlichkeit analysiert.