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Ein Tag des Iwan Denissowitsch

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Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch von Alexander Solschenizyn ist ein bedeutendes literarisches Werk der Tauwetter-Periode in der UdSSR, das das stalinistische Lagersystem offen thematisiert. Die Geschichte folgt dem Häftling Nr. S 854, Iwan Denissowitsch Schuchow, einem Zimmermann, der wegen Hochverrats zu zehn Jahren Lagerhaft verurteilt wurde. Der Roman spielt an einem einzigen Tag im Januar 1951 und spiegelt symbolisch die 3653 Tage wider, die Schuchow noch absitzen muss. Sein Alltag ist streng reglementiert: Wecken, Essen, morgendlicher Zählappell, Kontrolle auf verbotene Gegenstände und harte Arbeit in der „Brigade Nr. 105“ auf einer Baustelle. Schuchow hat sich mit diesen Routinen arrangiert und hinterfragt weder die Bürokratie noch die Willkür der Wächter. Er lebt im Hier und Jetzt und versucht, sein Überleben durch kleine Vorteile zu sichern, wie einen Tag im Krankenrevier oder echte Lederstiefel. Essen hat für ihn eine obsessive Bedeutung. Informationen über die Außenwelt sind rar und interessieren ihn kaum. Schuchow akzeptiert seine entmenschlichte Existenz als Normalzustand, was ihm die Kraft zum Überleben gibt. Seine Einstellung zur Arbeit ist von Fleiß geprägt; er identifiziert sich mit seiner Tätigkeit und verleiht der Zwangsarbeit einen Sinn, den sie objektiv nicht hat.

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Ein Tag des Iwan Denissowitsch, Aleksandr Isajevič Solženicyn

Idioma
Publicado en
1998,
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Dañado
Precio
3,95 €

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4,0
Muy bueno
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Idioma
Alemán
Publicado en
1998
Páginas
164
ISBN10
3423125705
ISBN13
9783423125703
Serie
Primera publicación
1962
Título original
Один день Ивана Денисовича
Calificación
4 de 5
Descripción
Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch von Alexander Solschenizyn ist ein bedeutendes literarisches Werk der Tauwetter-Periode in der UdSSR, das das stalinistische Lagersystem offen thematisiert. Die Geschichte folgt dem Häftling Nr. S 854, Iwan Denissowitsch Schuchow, einem Zimmermann, der wegen Hochverrats zu zehn Jahren Lagerhaft verurteilt wurde. Der Roman spielt an einem einzigen Tag im Januar 1951 und spiegelt symbolisch die 3653 Tage wider, die Schuchow noch absitzen muss. Sein Alltag ist streng reglementiert: Wecken, Essen, morgendlicher Zählappell, Kontrolle auf verbotene Gegenstände und harte Arbeit in der „Brigade Nr. 105“ auf einer Baustelle. Schuchow hat sich mit diesen Routinen arrangiert und hinterfragt weder die Bürokratie noch die Willkür der Wächter. Er lebt im Hier und Jetzt und versucht, sein Überleben durch kleine Vorteile zu sichern, wie einen Tag im Krankenrevier oder echte Lederstiefel. Essen hat für ihn eine obsessive Bedeutung. Informationen über die Außenwelt sind rar und interessieren ihn kaum. Schuchow akzeptiert seine entmenschlichte Existenz als Normalzustand, was ihm die Kraft zum Überleben gibt. Seine Einstellung zur Arbeit ist von Fleiß geprägt; er identifiziert sich mit seiner Tätigkeit und verleiht der Zwangsarbeit einen Sinn, den sie objektiv nicht hat.