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»Briefe schreiben heißt sich vor den Gespenstern entblößen, worauf sie gierig warten. Geschriebene Küsse kommen nicht an ihren Ort, sondern werden von den Gespenstern auf dem Wege ausge-trunken . . .« Zu Beginn des Jahres 1920 hatte Franz Kafka Milena kennengelernt. Zwischen ihr und Kafka entstand eine sehr innige Freundschaft. Schon Kafkas Tagebücher haben uns die wirkliche Tiefe dieser Freundschaft gezeigt. Doch ahnen wir dort nur, was sich hier in diesen zum erstenmal veröffentlichten Briefen offenbart: ein Liebesroman, eine Orgie an Verzweiflung, Seligkeit, Selbstzerfleischung und Selbsterniedrigung. »In der rücksichtslosen Enthüllung menschlicher Größe und Schwachheit, Leidenschaft und Feigheit, kann dieser Band als Lebensdokument nur etwa mit Rousseaus ›Bekenntnissen‹ verglichen werden.« Die Welt
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Briefe an Milena, Franz Kafka
- Idioma
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- Título
- Briefe an Milena
- Idioma
- Alemán
- Autores
- Franz Kafka
- Editorial
- S. Fischer
- Serie
- Etiquetas
- No ficción, Arte / Cultura, Esoterismo y religión, Historias reales, Biografías, Temática jurídica, Religión, Autobiografías y memorias, Publicaciones fotográficas, Periodismo narrativo, Escuela, Regalos para mujeres, Reportajes, Judíos, Praga, Literatura Judía, Fotos, Universidad, Deseo, Judaísmo, Cartas (, Reflexiones y Pensamientos, Escritores, Libros más vendidos, Correspondencia, Fotografías históricas, Artes gráficas, Bohemia, Año 1968, Escritos, Documentos, Praga Antigua, Franz Kafka, 1883-1924, Universidad Carolina de Praga, Praga Rudolfina, Vyšehrad, Libros Prohibidos, Milena Jesenská, 1896-1944
- Título original
- Briefe an Milena
- Calificación
- 3,9 de 5
- Descripción
- »Briefe schreiben heißt sich vor den Gespenstern entblößen, worauf sie gierig warten. Geschriebene Küsse kommen nicht an ihren Ort, sondern werden von den Gespenstern auf dem Wege ausge-trunken . . .« Zu Beginn des Jahres 1920 hatte Franz Kafka Milena kennengelernt. Zwischen ihr und Kafka entstand eine sehr innige Freundschaft. Schon Kafkas Tagebücher haben uns die wirkliche Tiefe dieser Freundschaft gezeigt. Doch ahnen wir dort nur, was sich hier in diesen zum erstenmal veröffentlichten Briefen offenbart: ein Liebesroman, eine Orgie an Verzweiflung, Seligkeit, Selbstzerfleischung und Selbsterniedrigung. »In der rücksichtslosen Enthüllung menschlicher Größe und Schwachheit, Leidenschaft und Feigheit, kann dieser Band als Lebensdokument nur etwa mit Rousseaus ›Bekenntnissen‹ verglichen werden.« Die Welt














