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Phänomenologie des Geistes

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Die Phänomenologie des Geistes, veröffentlicht 1807 von Georg Wilhelm Friedrich Hegel, ist das erste Hauptwerk des Philosophen und Teil seines wissenschaftlichen Systems. Es folgt auf die Darstellung der „Realen Wissenschaften“ – der „Philosophie der Natur“ und des „Geistes“. Hegel beschreibt das Emporsteigen des Geistes von einfacher Wahrnehmung über Bewusstsein, Selbstbewusstsein, Vernunft, Geist und Geschichte bis hin zum absoluten Wissen des Weltgeistes. Er untersucht das Werden der Wissenschaft als Einheit von Inhalt und Methode sowie die Erscheinungen des Geistes als Verwirklichung des Selbst und als Einheit von Sein und Nichts. Der Begriff im wissenschaftlichen System ist der Ort der Wahrheit, nicht die Anschauung. Die Erkenntnis der Wahrheit besteht darin, dass die Gegensätzlichkeit von Subjekt und Objekt dialektisch auf einem höheren Niveau aufgehoben wird, was bedeutet, dass beide eine Einheit bilden. Das Werk behandelt erkenntnistheoretische, ethische und geschichtsphilosophische Grundfragen. Besonders bedeutend ist das Kapitel über das Selbstbewusstsein, das die dialektische Betrachtung von Herrschaft und Knechtschaft enthält und als wesentlicher Ausgangspunkt für Marx' Analyse der Klassenverhältnisse in der bürgerlichen Gesellschaft gilt.

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Phänomenologie des Geistes, Georg Wilhelm Friedrich Hegel

Idioma
Publicado en
1973
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(Tapa blanda)
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Idioma
Alemán
Editorial
Ullstein
Publicado en
1973
Formato
Tapa blanda
Páginas
911
ISBN10
3548027628
ISBN13
9783548027623
Primera publicación
1807
Título original
Phänomenologie des Geistes
Calificación
3,95 de 5
Descripción
Die Phänomenologie des Geistes, veröffentlicht 1807 von Georg Wilhelm Friedrich Hegel, ist das erste Hauptwerk des Philosophen und Teil seines wissenschaftlichen Systems. Es folgt auf die Darstellung der „Realen Wissenschaften“ – der „Philosophie der Natur“ und des „Geistes“. Hegel beschreibt das Emporsteigen des Geistes von einfacher Wahrnehmung über Bewusstsein, Selbstbewusstsein, Vernunft, Geist und Geschichte bis hin zum absoluten Wissen des Weltgeistes. Er untersucht das Werden der Wissenschaft als Einheit von Inhalt und Methode sowie die Erscheinungen des Geistes als Verwirklichung des Selbst und als Einheit von Sein und Nichts. Der Begriff im wissenschaftlichen System ist der Ort der Wahrheit, nicht die Anschauung. Die Erkenntnis der Wahrheit besteht darin, dass die Gegensätzlichkeit von Subjekt und Objekt dialektisch auf einem höheren Niveau aufgehoben wird, was bedeutet, dass beide eine Einheit bilden. Das Werk behandelt erkenntnistheoretische, ethische und geschichtsphilosophische Grundfragen. Besonders bedeutend ist das Kapitel über das Selbstbewusstsein, das die dialektische Betrachtung von Herrschaft und Knechtschaft enthält und als wesentlicher Ausgangspunkt für Marx' Analyse der Klassenverhältnisse in der bürgerlichen Gesellschaft gilt.