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Herz der Finsternis

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In den Abenteuerbüchern Joseph Conrads ist der Dschungel still. Im Herz der Finsternis (1899) schlängelt sich der Kongo lautlos durch die \"erhabene Stille des Urwalds\". Die Geschichte von Kapitän Marlowe, der den grausamen Elfenbeinhändler Kurtz im dunklen Afrika sucht, spielt sich in der \"schweigenden Wildnis\" ab. Erst als Marlowe Kurtz begegnet, durchbricht ein schriller Schrei die Stille. Der einst nur als \"ein Wort\" in den Erzählungen der Eingeborenen beschriebene Kurtz offenbart sich nun als \"eine Stimme\". Mit seinem letzten flüsternden Ausruf \"Das Grauen! Das Grauen!\" wird die Wahrheit deutlich: \"Er war kaum mehr gewesen als eine Stimme\". Auch Marlowe, der Ich-Erzähler, ist für seine Zuhörer \"nicht mehr gewesen als eine Stimme\". Er interpretiert Conrads Text mit viel Gespür: Während Kurtz \"ernst, tief, bebend\" sprechen müsste, ist Brückners Erzählstimme ruhig und tiefgründig wie der Kongostrom. Marlowe behauptet: \"Meine Stimme ist es, die nicht zum Schweigen gebracht werden kann\". Brückners unverwechselbare Stimme verleiht dem \"Zauberfluss der Rede\" anschauliche Tiefe. Getreu Conrads Diktum: \"Man spricht nicht mit dem Mann -- man hört ihm zu\". --Thomas Köster

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Herz der Finsternis, Joseph Conrad

Idioma
Publicado en
2006
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(Tapa blanda)
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3,6
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Idioma
Alemán
Editorial
Reclam
Publicado en
2006
Formato
Tapa blanda
Páginas
149
ISBN10
3379201359
ISBN13
9783379201353
Serie
Primera publicación
1899
Título original
Heart of Darkness
Calificación
3,6 de 5
Descripción
In den Abenteuerbüchern Joseph Conrads ist der Dschungel still. Im Herz der Finsternis (1899) schlängelt sich der Kongo lautlos durch die \"erhabene Stille des Urwalds\". Die Geschichte von Kapitän Marlowe, der den grausamen Elfenbeinhändler Kurtz im dunklen Afrika sucht, spielt sich in der \"schweigenden Wildnis\" ab. Erst als Marlowe Kurtz begegnet, durchbricht ein schriller Schrei die Stille. Der einst nur als \"ein Wort\" in den Erzählungen der Eingeborenen beschriebene Kurtz offenbart sich nun als \"eine Stimme\". Mit seinem letzten flüsternden Ausruf \"Das Grauen! Das Grauen!\" wird die Wahrheit deutlich: \"Er war kaum mehr gewesen als eine Stimme\". Auch Marlowe, der Ich-Erzähler, ist für seine Zuhörer \"nicht mehr gewesen als eine Stimme\". Er interpretiert Conrads Text mit viel Gespür: Während Kurtz \"ernst, tief, bebend\" sprechen müsste, ist Brückners Erzählstimme ruhig und tiefgründig wie der Kongostrom. Marlowe behauptet: \"Meine Stimme ist es, die nicht zum Schweigen gebracht werden kann\". Brückners unverwechselbare Stimme verleiht dem \"Zauberfluss der Rede\" anschauliche Tiefe. Getreu Conrads Diktum: \"Man spricht nicht mit dem Mann -- man hört ihm zu\". --Thomas Köster