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Die politische Ontologie Martin Heideggers

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Martin Heideggers offensichtliche Allianz mit den Nazis und die spezifische Beziehung zwischen dieser Allianz und seinem philosophischen Denken – das Ausmaß, in dem seine Konzepte mit einem gründlich diskreditierten Set politischer Überzeugungen verknüpft sind – waren Gegenstand intensiver Debatten. Diese Studie des führenden Soziologen und Kulturtheoretikers Frankreichs, die zehn Jahre vor dieser Debatte verfasst wurde, ist sowohl ein Vorläufer dieser Diskussion als auch eine Analyse der institutionellen Mechanismen, die an der Produktion philosophischen Diskurses beteiligt sind. Obwohl Heidegger sich der Legitimität rein philosophischer Fragen bewusst ist und diese anerkennt, weist Bourdieu darauf hin, dass die Komplexität und Abstraktion von Heideggers philosophischem Diskurs aus seiner Verortung im kulturellen Feld resultiert, wo zwei soziale und intellektuelle Dimensionen – politisches Denken und akademisches Denken – aufeinandertreffen. Bourdieu schlussfolgert, dass Heidegger nicht als Nazi-Ideologe betrachtet werden sollte und dass in Heideggers philosophischen Ideen kein Platz für eine rassistische Auffassung des Menschen ist. Vielmehr sieht er Heideggers Denken als strukturelles Äquivalent im Bereich der Philosophie zur "konservativen Revolution", von der der Nationalsozialismus nur eine Manifestation ist.

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Die politische Ontologie Martin Heideggers, Pierre Bourdieu

Idioma
Publicado en
2005
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(Tapa blanda),
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Muy Bueno
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6,99 €

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Título
Die politische Ontologie Martin Heideggers
Idioma
Alemán
Editorial
Suhrkamp
Publicado en
2005
Formato
Tapa blanda
Páginas
156
ISBN10
3518115146
ISBN13
9783518115145
Serie
Calificación
3,6 de 5
Descripción
Martin Heideggers offensichtliche Allianz mit den Nazis und die spezifische Beziehung zwischen dieser Allianz und seinem philosophischen Denken – das Ausmaß, in dem seine Konzepte mit einem gründlich diskreditierten Set politischer Überzeugungen verknüpft sind – waren Gegenstand intensiver Debatten. Diese Studie des führenden Soziologen und Kulturtheoretikers Frankreichs, die zehn Jahre vor dieser Debatte verfasst wurde, ist sowohl ein Vorläufer dieser Diskussion als auch eine Analyse der institutionellen Mechanismen, die an der Produktion philosophischen Diskurses beteiligt sind. Obwohl Heidegger sich der Legitimität rein philosophischer Fragen bewusst ist und diese anerkennt, weist Bourdieu darauf hin, dass die Komplexität und Abstraktion von Heideggers philosophischem Diskurs aus seiner Verortung im kulturellen Feld resultiert, wo zwei soziale und intellektuelle Dimensionen – politisches Denken und akademisches Denken – aufeinandertreffen. Bourdieu schlussfolgert, dass Heidegger nicht als Nazi-Ideologe betrachtet werden sollte und dass in Heideggers philosophischen Ideen kein Platz für eine rassistische Auffassung des Menschen ist. Vielmehr sieht er Heideggers Denken als strukturelles Äquivalent im Bereich der Philosophie zur "konservativen Revolution", von der der Nationalsozialismus nur eine Manifestation ist.