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Schule und Gesellschaft - 13: Schule ohne Noten

Lernberichte in der Praxis der Laborschule

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Nahezu jeder von uns verbindet den Begriff der Leistungsbeurteilung mit eigenen schulischen Erfahrungen, insbesondere der Benotung. Diese erfolgt meist durch einzelne Lehrer, die die Leistungen in Zahlen oder den bekannten Adjektiven von "sehr gut" bis "ungenügend" bewerten. Seit den 1970er Jahren kommen in der reformierten gymnasialen Oberstufe Punktesysteme hinzu. Oft erscheint die schulische Bewertung "objektiv", doch sie zwingt das Lernen und die Leistung in einen Vergleich mit Mitschülern. Die Leistungsbeurteilung wurde in den Bildungsreformen der 60er und 70er Jahre stark kritisiert, insbesondere hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf das Schulwesen und die Unterrichtskultur. Reformansätze, wie der teilweise Ersatz von Ziffernnoten durch verbale Zeugnisse, fanden vor allem in der Primarstufe Anwendung. In der Sekundarstufe I blieben verbale Beurteilungen jedoch auf wenige Experimente beschränkt. Die Mehrheit der Bewertungen erfolgt weiterhin im Ziffernnotenspektrum. Dennoch bleibt die Diskussion über den Ersatz von Ziffernnoten durch verbale Beurteilungen eine Herausforderung für die Bildungspolitik und fordert die erziehungswissenschaftliche Forschung zur Stellungnahme auf, insbesondere im Hinblick auf die Notwendigkeit von Reformen im Schul- und Bildungswesen.

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Schule und Gesellschaft - 13: Schule ohne Noten, Silvia Iris Beutel

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1996
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