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Der vorliegende Band basiert auf einer Tagung, die im Oktober 1998 in der Werner-Reimers-Stiftung stattfand. Die zuvor erarbeiteten inhaltlichen und methodischen Ergebnisse werden nun auf die germanischen Provinzen übertragen. Die Militärprovinzen Ober- und Niedergermanien wiesen keine urbanen Traditionen oder Schriftkultur auf und unterscheiden sich somit erheblich von den Mittelmeer- und Ostprovinzen. Diese besonderen Bedingungen sind religionsgeschichtlich von großer Bedeutung, da sie Einblicke in die religiösen Verhältnisse an der Peripherie des Römischen Reiches bieten. Hier vermischten sich keltische und germanische Kultureinflüsse. Die starke römische Militärpräsenz, Umsiedlungen ganzer Stämme in der frühen Kaiserzeit und Zuzüge aus anderen Regionen führten zu einer heterogenen Bevölkerung. Abgesehen von wenigen Gebieten gab es keine einheitliche religiöse Tradition, was zur Ausbildung regionaler Religionen mit spezifischen lokalen Ausprägungen in ländlichen und städtischen Kontexten führte. Diese Struktur der germanischen Provinzen erfordert eine regionale Betrachtung ihrer 'Provinzialreligionen'. Der Band bietet Perspektiven und Zugangsweisen zur Erforschung der religiösen Verhältnisse in diesen Randprovinzen, die als Grundlage für weitergehende Arbeiten dienen sollen.
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Religion in den germanischen Provinzen Roms, Wolfgang Spickermann, Hubert Cancik, Jörg Rüpke
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- Publicado en
- 2001
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- (Tapa blanda),
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- Bueno
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