Bookbot

Hotel Bolivia

Auf den Spuren der Erinnerung an eine Zuflucht vor dem Nationalsozialismus

Valoración del libro

Parámetros

  • 333 páginas
  • 12 horas de lectura

Más información sobre el libro

In den für europäische Juden besonders bedrohlichen Monaten kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs war Bolivien eines der weltweit wenigen Länder, die jüdische Flüchtlinge noch aufnahmen. Ein für die Vertriebenen nahezu unbekanntes Land, geprägt von geografischen und klimatischen Extremen, von großer kultureller Vielfalt und atemberaubender landschaftlicher Schönheit, das zwar Zuflucht bot, in dem sich jedoch die meisten Flüchtlinge lediglich als Durchreisende fühlten. Den ambivalenten Erfahrungen der Flucht und des Exils nähert sich Leo Spitzer auf berührende und facettenreiche Weise: Seine aus Wien und dem Burgenland stammende jüdische Familie kam 1939 in La Paz an und lebte beinahe zehn Jahre in Bolivien. Spitzer knüpft seine familiären Erlebnisse eng an die Geschichten anderer Flüchtlinge. Er zieht Memoiren, Briefe, Fotografien, Familienalben, künstlerische Darstellungen und Zeitungsartikel aus jener Zeit ebenso heran wie die Aufzeichnungen aus Gesprächen mit Zeitzeugen. Sein Buch zeigt eindrucksvoll, wie das unsichtbare Gepäck der subjektiven Gefühle und persönlichen Erfahrungen bestimmt, was man über Vergangenheit wissen und berichten kann.

Compra de libros

Hotel Bolivia, Leo Spitzer

Idioma
Publicado en
2003
product-detail.submit-box.info.binding
(Tapa dura)
Te avisaremos por correo electrónico en cuanto lo localicemos.

Métodos de pago

2,0
Más o menos
1 Valoraciones

Nos falta tu reseña aquí

Título
Hotel Bolivia
Subtítulo
Auf den Spuren der Erinnerung an eine Zuflucht vor dem Nationalsozialismus
Idioma
Alemán
Editorial
Picus-Verl.
Publicado en
2003
Formato
Tapa dura
Páginas
333
ISBN10
3854524730
ISBN13
9783854524731
Serie
Calificación
2 de 5
Descripción
In den für europäische Juden besonders bedrohlichen Monaten kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs war Bolivien eines der weltweit wenigen Länder, die jüdische Flüchtlinge noch aufnahmen. Ein für die Vertriebenen nahezu unbekanntes Land, geprägt von geografischen und klimatischen Extremen, von großer kultureller Vielfalt und atemberaubender landschaftlicher Schönheit, das zwar Zuflucht bot, in dem sich jedoch die meisten Flüchtlinge lediglich als Durchreisende fühlten. Den ambivalenten Erfahrungen der Flucht und des Exils nähert sich Leo Spitzer auf berührende und facettenreiche Weise: Seine aus Wien und dem Burgenland stammende jüdische Familie kam 1939 in La Paz an und lebte beinahe zehn Jahre in Bolivien. Spitzer knüpft seine familiären Erlebnisse eng an die Geschichten anderer Flüchtlinge. Er zieht Memoiren, Briefe, Fotografien, Familienalben, künstlerische Darstellungen und Zeitungsartikel aus jener Zeit ebenso heran wie die Aufzeichnungen aus Gesprächen mit Zeitzeugen. Sein Buch zeigt eindrucksvoll, wie das unsichtbare Gepäck der subjektiven Gefühle und persönlichen Erfahrungen bestimmt, was man über Vergangenheit wissen und berichten kann.