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Die konkrete deutsche Tat Auschwitz ist in ihrer Singularität zu begreifen, ohne das Band zur bürgerlichen Kälte und zur Totalität spätkapitalistischer Vergesellschaftungsformen ganz zu zerschneiden. Der erste Teil behandelt die verleugnete Kontinuität des Antisemitismus, beginnend mit vorindustrieller Judenfeindschaft und deren historischen Wurzeln in Städten wie Würzburg. Es wird untersucht, wie Antisemitismus als strukturelles Element der deutschen Nation fungierte, sowie die komplexen Beziehungen zwischen Emanzipation, Assimilation und Antisemitismus. Der zweite Teil reflektiert über Auschwitz und die Ermordung der Juden Europas, beleuchtet die Dialektik des Antisemitismus und analysiert die Perspektiven von Hannah Arendt und Martin Heidegger. Die deutsche Geschichtswissenschaft wird auf ihrem Weg zur normalen Nation kritisch betrachtet. Der dritte Teil thematisiert das Fortleben des Antisemitismus in der postfaschistischen Demokratie, einschließlich der Reflexionen über die Nachkriegszeit und den Antizionismus der Neuen Linken in der BRD. Es werden verschiedene Stimmen und Perspektiven beleuchtet, die sich mit den anhaltenden Antisemitismus-Diskursen und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft auseinandersetzen, sowie persönliche Erfahrungen und Erinnerungen aus der Zeit des Nationalsozialismus.

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Antisemitismus - die deutsche Normalität, Hans Steidle, Andrea Woeldike, Arbeitskreis Kritik des deutschen Antisemitismus, Rainer Bakonyi, Lutz Hoffmann, Gerhard Scheit, Lars Rensmann, Wolfgang Pohrt, Katja Leyrer, Thomas Haury, Justus Wertmüller, Tjark Kunstreich, Ines Kuth, Holger Schatz, Karin Übelacker, Michael Douglas Weiss, Martin Semmelrogge

Idioma
Publicado en
2006
Encuadernación
(Tapa blanda),
Estado del libro
Bueno
Precio
9,99 €

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Título
Antisemitismus - die deutsche Normalität
Subtítulo
Geschichte und Wirkunsweise des Vernichtungswahns
Idioma
Alemán
Editorial
C ̧a Ira
Publicado en
2006
Formato
Tapa blanda
Páginas
287
ISBN10
392462769X
ISBN13
9783924627690
Serie
Descripción
Die konkrete deutsche Tat Auschwitz ist in ihrer Singularität zu begreifen, ohne das Band zur bürgerlichen Kälte und zur Totalität spätkapitalistischer Vergesellschaftungsformen ganz zu zerschneiden. Der erste Teil behandelt die verleugnete Kontinuität des Antisemitismus, beginnend mit vorindustrieller Judenfeindschaft und deren historischen Wurzeln in Städten wie Würzburg. Es wird untersucht, wie Antisemitismus als strukturelles Element der deutschen Nation fungierte, sowie die komplexen Beziehungen zwischen Emanzipation, Assimilation und Antisemitismus. Der zweite Teil reflektiert über Auschwitz und die Ermordung der Juden Europas, beleuchtet die Dialektik des Antisemitismus und analysiert die Perspektiven von Hannah Arendt und Martin Heidegger. Die deutsche Geschichtswissenschaft wird auf ihrem Weg zur normalen Nation kritisch betrachtet. Der dritte Teil thematisiert das Fortleben des Antisemitismus in der postfaschistischen Demokratie, einschließlich der Reflexionen über die Nachkriegszeit und den Antizionismus der Neuen Linken in der BRD. Es werden verschiedene Stimmen und Perspektiven beleuchtet, die sich mit den anhaltenden Antisemitismus-Diskursen und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft auseinandersetzen, sowie persönliche Erfahrungen und Erinnerungen aus der Zeit des Nationalsozialismus.