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Daodejing

Das Buch vom Weg und seiner Wirkung

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Die Kultur Chinas ruht auf drei geistigen Säulen: dem Konfuzianismus, dem Buddhismus und dem Daoismus. Das klassische Werk des Daoismus ist das ›Daodejing‹ (in früherer Umschrift: ›Tao Te King‹) des Laozi aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. Die 81 Sprüche kreisen um vier zentrale Begriffe: ›Dao‹ (›Weg‹), das Urprinzip, das mit Worten nicht zu vermitteln und nur auf mystische Weise zu erfahren ist; ›De‹, die konkrete Auswirkung des ›Dao‹, oft mit ›Tugend‹ übersetzt; ›Shengren‹, die Idealgestalt, die ›Dao‹ erkannt hat und von ›De‹ durch und durch geprägt uneigennützig für andere wirkt (traditionell übersetzt als der ›Weise‹); ›Wuwei‹, das Prinzip des ›Nicht-Handelns‹ oder ›Nicht-Eingreifens‹. Der Laozi (früher: Lao Tse, wörtlich ›alter Meister‹) zugeschriebene Text ist vermutlich eine Kompilation aus verschiedenen Quellen. Vorgelegt wird hier eine gründlich kommentierte und sehr genaue Neuübersetzung, die sich, anders als viele, auch jüngere Übersetzungen, der Spekulation enthält, bei dunklen Stellen auf die paläographisch gesicherten archaischen Bedeutungen der Zeichen rekurriert und ebenso die über zweitausendjährige Rezeptionsgeschichte des Textes berücksichtigt. Der chinesische Text wird im Original mit der heute verbindlichen Pinyin-Umschrift abgedruckt.

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4,3
Muy bueno
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Título
Daodejing
Subtítulo
Das Buch vom Weg und seiner Wirkung
Idioma
Alemán
Autores
Lao Zi
Editorial
Reclam
Publicado en
2009
Formato
Tapa dura
ISBN10
3150107180
ISBN13
9783150107188
Serie
Título original
Daodejing
Calificación
4,25 de 5
Descripción
Die Kultur Chinas ruht auf drei geistigen Säulen: dem Konfuzianismus, dem Buddhismus und dem Daoismus. Das klassische Werk des Daoismus ist das ›Daodejing‹ (in früherer Umschrift: ›Tao Te King‹) des Laozi aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. Die 81 Sprüche kreisen um vier zentrale Begriffe: ›Dao‹ (›Weg‹), das Urprinzip, das mit Worten nicht zu vermitteln und nur auf mystische Weise zu erfahren ist; ›De‹, die konkrete Auswirkung des ›Dao‹, oft mit ›Tugend‹ übersetzt; ›Shengren‹, die Idealgestalt, die ›Dao‹ erkannt hat und von ›De‹ durch und durch geprägt uneigennützig für andere wirkt (traditionell übersetzt als der ›Weise‹); ›Wuwei‹, das Prinzip des ›Nicht-Handelns‹ oder ›Nicht-Eingreifens‹. Der Laozi (früher: Lao Tse, wörtlich ›alter Meister‹) zugeschriebene Text ist vermutlich eine Kompilation aus verschiedenen Quellen. Vorgelegt wird hier eine gründlich kommentierte und sehr genaue Neuübersetzung, die sich, anders als viele, auch jüngere Übersetzungen, der Spekulation enthält, bei dunklen Stellen auf die paläographisch gesicherten archaischen Bedeutungen der Zeichen rekurriert und ebenso die über zweitausendjährige Rezeptionsgeschichte des Textes berücksichtigt. Der chinesische Text wird im Original mit der heute verbindlichen Pinyin-Umschrift abgedruckt.